Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Piloten lieben St. Galler Flughafen

04.11.2009
96 Prozent der Geschäftspiloten sind zufrieden mit den Leistungen des Flughafens St.Gallen-Altenrhein. Dies ergab eine Umfrage im Rahmen einer Bachelorarbeit an der HTW Chur. Die Studie macht auch Vorschläge zur weiteren Optimierung am Flughafen.

Der Flughafen St. Gallen-Altenrhein kann auf eine gut 80 Jahre lange Geschichte zurückblicken. Mittlerweile verkehren hier um die100'000 Passagiere. Obwohl es immer Linienflüge vom Flughafen im Dreiländereck aus gab, gewannen der geschäftliche und private Flugverkehr zunehmend an Bedeutung. Entsprechend nennt sich das Unternehmen heute auch Business Airport St. Gallen-Altenrhein.

Um erfolgreich zu wirtschaften, ist darum für den Flughafen die Zufriedenheit der Geschäftspiloten von grosser Bedeutung. Eine kürzlich fertig gestellte Bachelorarbeit der HTW Chur im Fachbereich Tourismus ist nun erstmals der Frage nachgegangen, wie die Geschäftspiloten den Service in Altenrhein einschätzen.

Teilweise nahe am Optimum

Die Befragung von 27 Geschäftspiloten ergab, dass 96 % von ihnen allgemein zufrieden sind, 70 % davon sogar ohne Einschränkung. Auch die Abläufe werden als sehr gut taxiert: 78 % der Piloten sind zufrieden, 22 % eher zufrieden und somit keiner unzufrieden. 56% von ihnen erachten den Flughafen als ziemlich wichtig, 44% als wichtig. Erfreulich für die Flughafenbetreiber ist beispielsweise auch, dass die Hilfsbereitschaft des Personals auf einer Skala von 1 bis 4 bei 3.9 liegt. Für die Sicherheitsvorkehrungen lag der Wert bei 3.7.

Längere Piste und Öffnungszeiten erwünscht

Bei der Befragung zeigte sich aber auch, dass vor allem in zwei Punkten Verbesserungen gewünscht werden. So erwähnten mehrere Piloten, dass die Piste sehr kurz sei und die Landungen entsprechend schwierig. Als Nachteil des Flughafens werden auch die eingeschränkten Öffnungszeiten erachtet.

Insgesamt zeigte sich, dass die Stärken des Flughafens in der guten Ansprechbarkeit, der Verlässlichkeit und der Sicherheit liegen. Um den eigenen Service noch zu verbessern, empfiehlt die Studie in einer nächsten Phase nicht nur Piloten, sondern auch einmal direkt die Kunden detailliert nach ihren Einschätzungen und Wünschen zu befragen.

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur

Die HTW Chur bietet Aus- und Weiterbildungen sowie angewandte Forschung in sechs Fachbereichen an: Bau und Gestaltung, Informationswissenschaft, Technik, Management, Medien sowieTourismus. Angeboten werden Bachelor- und Masterabschlüsse sowie die Technische Berufsmatura und ein weit reichendes Angebot an Weiterbildungsmastern. Die Forschungsinstitute fördern den Wissenstransfer von der Hochschule in Wirtschaft und Gesellschaft im In- und Ausland. Im Jahr 2009 sind rund mehr als 1500 Studierende eingeschrieben. Die HTW Chur ist Teil der Fachhochschule Ostschweiz FHO.

Weitere Auskünfte:

Monika Heeb-Lendi, Unterrichtsassistentin im Studiengang Tourismus
Tel. +41 (0) 81 286 39 74
studienleitungbsctourism@htwchur.ch

Christoph Meier | idw
Weitere Informationen:
http://www.htwchur.ch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften