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Neue Studie »Systemanalyse BWe mobil 2013«

18.12.2013
Informations- und Kommunikationstechnologien als Katalysator zukünftiger Mobilitätskonzepte

Wie wird der Wandel zur Elektromobilität die Wirtschaft in Baden-Württemberg beeinflussen? Die neu aufgelegte »Systemanalyse BWe mobil 2013« fokussiert bei der Frage nach Chancen und Risiken besonders zukünftige Elektromobilitätslösungen sowie alle Schnittstellen, die für das Gesamtsystem Elektromobilität von Bedeutung sind. Mit KEIM.inno initiiert das Fraunhofer IAO ein Verbundnetzwerk für diese Themen.


Informations- und Kommunikationstechnologien als Katalysator zukünftiger Mobilitätskonzepte.
© Victor S. Brigola

Der Wandel zur Elektromobilität betrifft nicht nur Automobilhersteller und ihre Zulieferer, sondern weite Bereiche der Wirtschaft. Gerade für das »Automobilland« Baden-Württemberg stellt sich die Frage nach den Chancen und Risiken bei der Gestaltung und Umsetzung des technologischen und gesellschaftlichen Wandels.

Die von der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie, e-mobil BW, beauftragte Studie »Systemanalyse BWe mobil 2013« zeigt, dass Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die zukünftige Mobilität eine Schlüsselrolle spielen – sowohl als eigenständiger Wirtschaftszweig als auch als Querschnittstechnologie in den anwendungsbezogenen Branchen. Aber auch Industrieunternehmen wie Automobilhersteller und Zulieferer müssen sich zunehmend mit IKT-Themen auseinandersetzen.

Als zentrale Herausforderung identifiziert die Studie das Thema der Schnittstellen und damit die Frage, wie in Zukunft verschiedene Komponenten zu einem funktionierenden Mobilitätssystem zusammen gefügt werden können. Die beteiligten Akteure müssen Schnittstellen sowie gemeinsame Dienste innerhalb des Gesamtsystems Mobilität identifizieren, spezifizieren und schließlich auch standardisieren. Diesen Prozess unterstützt das Anwendungszentrum KEIM des Fraunhofer IAO ab 2014 mit dem Vorhaben »KEIM.inno«.

In diesem Verbundnetzwerk bringt das Fraunhofer IAO Vertreter aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um neue Ansätze zu integrierten Mobilitätslösungen zu erarbeiten und zu diskutieren. Mit dem »Living Lab e-Fleet« bietet das Fraunhofer IAO eine Plattform, um konkrete Anwendungsfälle der Partner zu erforschen und zu demonstrieren. Im Mittelpunkt steht hier die praktische Erprobung eines ganzheitlichen IKT-Systems zum Management von Elektrofahrzeugflotten und der dazugehörigen Ladeinfrastruktur.

Langfristiges Ziel des Netzwerks ist es, gemeinsam eine Referenzarchitektur zu erarbeiten, die aufzeigt, wie Informations- und Kommunikationstechniken in Zukunft die Bereiche Mobilität und Energie durchdringen und verändern werden. Die Teilnehmer treffen sich im Zeitraum von zwei Jahren dreimal pro Jahr zu Workshops. Sie erhalten in Vorträgen, Exkursionen und Diskussionen exklusive Einblicke zum Status Quo, zu Rahmenbedingungen und Technologien und erarbeiten gemeinsam Konzepte, Schnittstellen und Strategien.

Die neu aufgelegte Studie »Systemanalyse BWe mobil 2013« sowie eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse stehen im IAO-Wiki kostenlos zur Verfügung. Mehr Informationen für Interessenten am Verbundnetzwerk »KEIM.inno« sind über den angegebenen Kontakt erhältlich.

Ansprechpartner:
Gabriele Scheffler
Anwendungszentrum KEIM
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon: +49 711 970-2253
E-Mail: gabriele.scheffler@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | Fraunhofer IAO
Weitere Informationen:
http://www.keim.iao.fraunhofer.de/
http://wiki.iao.fraunhofer.de/index.php/Systemanalyse_BWe_mobil

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