Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Stadtquartiere als Schaufenster des Städtischen

21.11.2011
„Stadtentwicklung und Image“ lautet der Titel einer Studie, deren Ergebnisse das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in der Reihe „Forschungen“ veröffentlicht hat.

Das Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GEWOS hat gemeinsam mit der Hafencity Universität Hamburg im Auftrag des BMVBS zehn nationale städtebauliche Großprojekte und acht im europäischen Ausland untersucht. Inwieweit prägen Projekte wie die Hamburger Hafencity, der Dresdner Neumarkt oder der Duisburger Medienhafen städtische Images? Welche Wirkungen auf die Stadtentwicklung können nachgewiesen werden? Was tragen die Projekte zur Aufwertung zentraler Lagen bei? Die Forscher haben die Fallstudien mit Blick auf diese und weitere Fragen miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herausgearbeitet.

Die Fallstudien zeigen: Großprojekte dienen den Städten keineswegs als Leitbilder oder Modelle für die angestrebte Stadt. Sie fungieren vielmehr als „Schaufenster des Städtischen“, in denen wesentliche für die Stadt erwünschte Entwicklungen herausgestellt werden. Die Großprojekte und neuen Stadtquartiere in zentralen Lagen sind damit Element einer Stadtpolitik, die städtische Images nach innen und außen fördert. Ein Ziel ist, sich im Standortwettbewerb der Metropolen zu profilieren.

Die städtebaulichen Großprojekte in Manchester, Dublin, Barcelona und fünf weiteren Städten im europäischen Ausland bilden den Referenzrahmen der deutschen Fallstudien. Gerade diese Projekte verdeutlichen die Rolle des „Brandings“, also der Vermarktung der Stadtteile im Kontext des Metropolenmarketings. Dabei reicht das Spektrum der gesetzten Anreize von kleineren Nuancen im Bereich von Kultur und Kunst bis hin zur Neuverortung einer ganzen Region oder der kulturellen Wiedergeburt einer Stadt. Dies zeigen besonders die Beispiele aus England (Salford Quays) und Irland (Dublin Docklands).

Die Veröffentlichung kann im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) kostenfrei per E-Mail an silvia.wicharz@bbr.bund.de angefordert werden. Darüber hinaus steht eine PDF-Version unter http://www.bbsr.bund.de in der Rubrik „Veröffentlichungen“ zur Verfügung.

Kontakt:

Christian Schlag
Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel. :+49 228 99401-1484
E-Mail: christian.schlag.@bbr.bund.de
Ansprechpartnerin in im Fachreferat:
Dr. Brigitte Adam
Referat I2- Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2325
E-Mail: brigitte.adam@bbr.bund.de
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbsr.bund.de
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ReFo/Staedtebau/Metropolraeume/01__Start.html
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Forschungen/2011/Heft150__DL,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Heft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie