Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue EU-Studie bestätigt führende Rolle des Software-Clusters

17.04.2014

Eine am 14. April 2014 vorgestellte Studie der EU-Kommission identifiziert die stärksten Cluster der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Europa. Die Ergebnisse belegen abermals die Bedeutung des deutschen Software-Clusters: Die Standorte Karlsruhe und Darmstadt gehören zu den Top-10 der europäischen IKT-Spitzenstandorte. Angeführt wird die Liste von München, London und Paris.

Insgesamt befinden sich vier Städte aus dem Software-Cluster unter den Top-34: Neben Karlsruhe (4) und Darmstadt (7) sind auch Heidelberg (22) und Frankfurt (30) in der Bestenliste vertreten. Darüber hinaus erreicht auch die Stadt Kaiserslautern insbesondere bei den forschungsbezogenen Einzelindikatoren Spitzenwerte. Das Ranking stellt insgesamt für den IKT-Standort Deutschland ein sehr positives Bild aus: Allein 12 der 34 europäischen Spitzenstandorte liegen in Deutschland.

„Die Ergebnisse auch dieser neuen EU-Studie bestätigen abermals die führende Position, die der Software-Cluster in Europa hat“, so Gino Brunetti, Cluster-Manager des Software-Clusters. „Leider behandelt die Studie alle Städte und Kreise separat, so dass eine zusammenhängende größere Region wie der Software-Cluster nicht als Ganzes darin auftaucht. Doch das sehr gute Ranking vieler einzelner Software-Cluster-Standorte verdeutlicht bereits die Innovationskraft des Clusters.“

Besonders unterstreicht die Studie mit dem Titel „Mapping the European ICT Poles of Excellence: The Atlas of ICT Activity in Europe“ auch die Bedeutung gerade kleinerer Städte und führt dabei Darmstadt – eine Stadt mit 150.000 Einwohnern – aufgrund seiner Forschungs- und Innovationsergebnisse und seiner aktiven Geschäftswelt als Erfolgsbeispiel an.

In dem Bericht wurden alle 1.303 EU-Regionen (NUTS3-Regionen) auf ihre IKT-Tätigkeiten hin untersucht und entsprechend ihrem relativen Gewicht bewertet. 14 % der Regionen erhielten mehr als 20 Punkte. Die 34 bestplatzierten erhielten zwischen 41 und 100 Punkten.

Ein europäischer IKT-Spitzenkompetenzpol ist ein geografisches Gebiet innerhalb der EU, in dem Spitzentätigkeiten und -leistungen in Produktion, Forschung, Entwicklung und Innovation auf dem Gebiet der IKT angesiedelt sind und das eine zentrale Rolle in weltweit agierenden internationalen Netzen einnimmt.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-435_de.htm

Bernd Hartmann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: EU-Studie Einzelindikatoren ICT IKT Ranking Regionen Software-Cluster

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Europas demografische Zukunft
25.07.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Basis für neue medikamentöse Therapie bei Demenz

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Aus Potenzial Erfolge machen: 30 Rittaler schließen Nachqualifizierung erfolgreich ab

27.07.2017 | Unternehmensmeldung

Biochemiker entschlüsseln Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie