Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehrfachnutzen treibt Europa-Markt für Videokonferenzanwendungen voran

28.06.2011
Wachsendes Interesse an Videokonferenztechnik als Schlüsselkomponente für verbesserte Geschäftsentwicklung

Der Rückgang von Geschäftsreisen und die daraus resultierende geringere Anzahl von regulären persönlichen Meetings lassen Unternehmen nach Instrumenten Ausschau halten, die den Aufbau und Ausbau von Geschäftsbeziehungen bei gleichzeitiger Zeit- und Kosteneinsparung ermöglichen. Videokonferenzsysteme erweisen sich hierbei als Schlüssellösung.

Die Umsätze in diesem Markt werden in den nächsten Jahren vor allem durch den vermehrten Einsatz von Videokonferenzen im Rahmen von Unified-Communications-Lösungen und den Durchbruch von Videolösungen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen einen gehörigen Schub erhalten.

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.conferencing.frost.com) erwirtschaftete der europäische Markt für Videokonferenz-Endpunkte im Jahr 2010 insgesamt 518,3 Millionen US-Dollar und soll bis 2016 auf 1,43 Milliarden US-Dollar anwachsen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 18,4 Prozent.

„Die Tatsache, dass Unternehmen Reisekosten reduzieren müssen, ohne dabei jedoch die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und mit den Kunden zu beeinträchtigen, wird den europäischen Markt für Videokonferenz-Endpunkte ankurbeln“, erklärt Iwona Petruczynik, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Auch die immer strikteren, vom Europäischen Parlament eingesetzten Umweltauflagen werden die Marktentwicklung begünstigen.“

Unternehmen können die üblichen Fahrt- und Übernachtungskosten sowie die durch Reisen verloren gehende Arbeitszeit vermeiden. Videokonferenzsysteme können zudem Entscheidungsprozesse erheblich verkürzen und die Teamarbeit unter den immer stärker verstreuten Mitarbeitern effizienter gestalten. „Pädagogen können Videokonferenzen als praktische Methode für die interaktive Teilnahme an Kursen, Treffen und für den Fernunterricht nutzen, während Ärzte diese für Beratungen und Patientendiagnostik einsetzen können”, so Petruczynik weiter. „Gerichte können durch Videokonferenzlösungen die Sicherheit in Haftanstalten erhöhen und Anhörungen per Videoverbindung abwickeln; Regierungsbehörden damit tägliche strategische Aufgaben verfolgen.”

Dass der Nutzen von Visual Communication nur schwer mit einem unmittelbaren Return-on-Investment verbunden werden kann, steht größeren Investitionen weiterhin im Wege. Die Einführung von Videokonferenzsystemen ist außerdem stark vom menschlichen Faktor abhängig. Der Aufwand, der erforderlich ist, um eine eingefahrene Arbeitsroutine zu verändern und reale Interaktion mit Videokommunikation zu ersetzen, hemmt die Einführung weiterhin gehörig.

„Die irrige Meinung, dass Videokonferenz-Dienstleistungen als Kommunikationsmittel nur auf Großunternehmen zugeschnitten seien, behindert die Verbreitung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)“, gibt Petruczynik zu bedenken. „Zudem wirken sich die ungenügende Infrastruktur und die geringe verfügbare Bandbreite vor allem in den mittel- und osteuropäischen Ländern negativ auf den Markt für Videokonferenz-Endpunkte aus.“

Das Einführungstempo wird in Europa in den nächsten Jahren hoch bleiben, da die neue Generation der Videokonferenzsysteme erweiterte Dienste für den Kunden liefert und die Nachfrage weiterhin groß bleibt. Der zunehmende Einsatz von Videokonferenzen als Bestandteil von Unified-Communications-Lösungen sowie die steigende Marktdurchdringung von Videolösungen in den KMU wird das Umsatzwachstum im Markt für Videokonferenztechnik fördern.

„Anbieter arbeiten verstärkt an der Lösung von dringlichen Fragen in den Bereichen Sicherheit, Firewall-Überwindung und Dienstleistungsqualität im Rahmen von Videokommunikation zwischen mehreren Standorten und vereinfachen dadurch die unternehmensübergreifende Kommunikation zunehmend“, so Petruczynik abschließend. „Zusätzlich führen die Bemühungen von Anbietern und Anwendern in vertikalen Märkten, wie Verwaltung und Gesundheitswesen (Telemedizin), das Leistungspotential von Videokonferenzlösungen zu nutzen, zu einer breiteren Anwendungsbasis. Diese beiden Faktoren dürften den potentiellen Zielmarkt für Videokonferenzsysteme erweitern und die vermehrte Einführung begünstigen.“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie European Videoconferencing Endpoints Market, wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie European Videoconferencing Endpoints Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Conferencing and Collaboration, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Visual Collaboration, Unternehmenskommunikation und Kommunikationsdienstleistungen. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.conferencing.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2 entwickelt
25.04.2018 | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

nachricht Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
11.04.2018 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Embryonale Genregulation durch mechanische Reize

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Quantenverschränkung auf den Kopf gestellt

22.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics