Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Megatrends als zukünftige Wachstumstreiber für die Chemie- & Werkstoffindustrie

15.02.2011
Weitreichende Umwälzungen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Klima und deren Zusammenwachsen haben zur Entstehung globaler Megatrends geführt. Diese Megatrends eröffnen Unternehmen aller Größen interessante Möglichkeiten, sowohl in der Chemieindustrie wie auch alle anderen Branchen. Viele Strategien der weltweit wichtigsten Chemieunternehmen basieren nun auf einem Verständnis dieser globalen Megatrends.

Megatrends sind globale, langfristige und makroökonomische Entwicklungskräfte, die sich auf das Geschäftsleben, die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Kultur und die persönlichen Lebensbereiche auswirken und so unsere zukünftige Welt und das stetig anwachsende Tempo der Wandlungsprozesse bestimmen.

In einer aktuellen Studienreihe identifiziert, definiert und bewertet Frost & Sullivan solche Megatrends und deren zukünftige Auswirkungen auf eine Reihe von Branchen und Märkten, einschließlich der Chemie- und Werkstoffindustrie.

„Megatrends haben einen grossen Einfluss auf die zukünftige Richtung der Chemie- und Werkstoffindustrie“, erklärt Brian Balmer, Industry Principal bei Frost & Sullivan (http://www.chemicals.frost.com). „Das Wachstum der Megastädte zum Beispiel wird das Wachstum vieler chemischer Produkte vorantreiben, wie z.B. Verglasung mit zusätzlicher akustischer Isolierung, und auch von Werkstoffen wie Kunststoffe und Klebstoffe, welche die Herstellung von kompakteren Haushaltsgeräten ermöglichen.“

Die fortschreitende Verstädterung in den Industrieländern wird zudem langfristig zu einer Nachfrage nach mehr Werkstoffen führen, die dazu beitragen, Gebäude gesundheitsfreundlicher zu machen, wie zum Beispiel geruchsneutralisierende Farben.

„Auf ähnliche Weise werden gesellschaftliche Trends, vor allem hin zu umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Lösungen, der ausschlaggebende Faktor für die Nachfrage nach chemischen Produkten sein“ betont Balmer. „Die Entwicklung von pflanzenbasierten Rohstoffen anstelle von Rohöl wird bis 2020 der wichtigste Trend in der Chemieindustrie sein, angetrieben zum Teil durch die von gesellschaftlichen Trends gelenkte Konsumentennachfrage.“

Die Auswirkungen gesellschaftlicher Belange in Bezug auf nachhaltige und erneuerbare Werkstoffe werden die Entwicklung von aus Algen hergestellten Biotreibstoffen der zweiten Generation anregen, und damit die Frage nach dem Wettbewerb zu Nahrungspflanzen beseitigen.

„In Produkten, die für moderne und zukünftige Lifestyles (Stichwort ‘Generation Y’) entwickelt werden, kommt ein breites Spektrum von innovativen chemischen Produkten zum Einsatz“, vermerkt Balmer. „Dies schließt strukturelle Werkstoffe mit ein, wie zum Beispiel technische Kunststoffe für kompaktere konvergierte Geräte mit umfassenderem Funktionsumfang wie Smartphones, Verbundstoffe für leichtere und widerstandsfähigere Sportausrüstung sowie umweltfreundliche Materialien für biobasierte, recyclebare, wieder verwendbare oder biologisch abbaubare Verpackung.“

Produktbereiche, die aufgrund der Auswirkungen von Megatrends in Zukunft an vorderster Stelle stehen werden, reichen von Nanomaterialien, intelligenten Werkstoffen und nachhaltigen/erneuerbaren Werkstoffen bis hin zu organischer Elektronik, Biotechnologie, Kohlenstofffasern und technischen Naturfasern. Deren steigendes Aufkommen wird im Gegenzug Auswirkungen auf zahlreiche chemische Produkte haben.

Nanotechnologie wird zum Beispiel eine wichtige Rolle bei Kunststoffen, Farben, Kosmetik und in vielen anderen chemischen Bereichen spielen. Auch wird das Aufkommen von organischer Elektronik die Attraktivität von polymeren Werkstoffen erhöhen, die elektrische Leiter oder Halbleiter darstellen und ein breites Spektrum von Vorrichtungen ermöglichen wie Kleidung mit eingebetteter Elektronik, E-Papier und Tapeten mit Beleuchtungsfunktion.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie Impact of 2020 Megatrends on Chemicals wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Impact of 2020 Megatrends on Chemicals ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Chemicals & Materials, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Chemicals & Materials in Transportation, Chemicals & Materials in Construction & Utilities und Chemicals & Materials in Food, Drug & Cosmetic Applications. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Impact of 2020 Megatrends on Chemicals

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.chemicals.frost.com
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie