Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Luftnot: Neues Medikament gegen verbreitete Lungenerkrankung

06.08.2010
Universitätsklinikum Rostock sucht Freiwillige für eine Studie vor der Marktzulassung

Ein neues Medikament verspricht dauerhafte Linderung der Beschwerden bei der Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Im Rahmen einer Studie am Universitätsklinikum Rostock soll das Medikament vor seiner Marktzulassung getestet werden. Dafür werden Probanden gesucht, die an der Studie teilnehmen möchten.

„Gesucht werden Menschen, die unter der Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung leiden“, sagt Privatdozent Dr. Marek Lommatzsch von der Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Rostock.

Voraussetzung: Die Freiwilligen sind zwischen 40 und 75 Jahre alt, haben mindestens zehn Jahre geraucht und sind in den letzten sechs Wochen nicht aufgrund einer akuten Verschlechterung der Erkrankung oder einer Infektion in Behandlung gewesen. Die Studie startet Anfang September und läuft ein halbes Jahr.

Unter der Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden nach Schätzungen von PD Dr. Lommatzsch fünf bis zehn Prozent aller Deutschen. 90 Prozent der Erkrankten sind Raucher. „Es ist eine Volkskrankheit, die aber lange nicht als solche erkannt wurde“, so der Mediziner. Als selbstständiges Krankheitsbild wurde sie erst vor wenigen Jahren klar umrissen. Die Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung geht mit einer Entzündung im Lungengewebe einher, die zur Verengung der Atemwege führt. Die Patienten leiden unter schwerer Atemnot, die lebensbedrohlich werden kann. Noch ist die Krankheit nicht ausreichend erforscht, und auch Arzneimittel zu ihrer Bekämpfung gibt es erst wenige.

Interessierte melden sich bitte bis zum 20. August 2010 bei Frau Seidel unter der Telefon-Nummer 0381 494-7461. Die Patienten erhalten für die Teilnahme an der Studie eine Aufwandsentschädigung.

Kontakt

PD Dr. med. Marek Lommatzsch
Abteilung für Pneumologie
Zentrum für Innere Medizin
Universitätsklinikum Rostock AöR
Schillingallee 35
18057 Rostock
Tel. 0381 494-7461

Ingrid Rieck | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-rostock.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen