Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie leben die jungen Erwachsenen in Deutschland?

18.08.2009
Chemnitzer Soziologen sind an der größten Untersuchung über das partnerschaftliche und familiäre Zusammenleben sowie über das Leben als Single in Deutschland beteiligt - Erste Ergebnisse werden im Oktober in Mannheim präsentiert

Wie junge Menschen in Deutschland Beziehungen eingehen, wie sie diese leben und wie sie sich entwickeln - das wollen Forscher von Universitäten in Chemnitz, Bremen, Mannheim und München herausfinden.

Das Projekt "Beziehungen und Familienleben in Deutschland" (kurz: pairfam) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die bisher größte Untersuchung über das partnerschaftliche und familiäre Zusammenleben sowie über das Leben als Single in Deutschland. An der ersten Befragung in der Zeit von September 2008 bis Mai 2009 haben 12.400 Personen zwischen 15 und 37 Jahren teilgenommen. Sie werden auch künftig in einem jährlichen Abstand befragt.

Im Mittelpunkt der Studie stehen viele Fragen: Möchte man lieber in einer Partnerschaft leben oder allein? Was sind die Gründe für und gegen eine Partnerschaft? Wie verläuft die Paarbeziehung? Was hält Paare zusammen und was bringt sie auseinander? Was sind Gründe für und gegen eigene Kinder? Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein erstes oder ein weiteres Kind? Welche Erfahrungen werden mit den eigenen Kindern gemacht? Welche Wünsche haben Eltern und Kinder? Wie gut ist die Beziehung zu den eigenen Eltern beziehungsweise Stiefeltern?

An der TU Chemnitz beschäftigen sich unter der Leitung von Prof. Dr.
Bernhard Nauck, Professor für Allgemeine Soziologie und Mitinitiator dieses DFG-Schwerpunktprogramms, Dr. Anja Steinbach und Dr. Daniela Klaus vor allem mit dem Zusammenhalt und dem Austausch von Hilfeleistungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern.
Am 8. und 9. Oktober 2009 findet in Mannheim eine wissenschaftliche Konferenz zu den inzwischen vorliegenden Daten der ersten Befragung statt. Neben thematisch übergreifenden Präsentationen zu Inhalten, Methodik und Feldverlauf, sollen bereits inhaltliche Analysen mit den pairfam-Daten potenziellen Nutzern vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden. Auf dieser Konferenz stehen aufgrund der inhaltlichen Schwerpunktsetzung der ersten Befragungswelle Untersuchungen zur Partnerschaftsgründung, zur Partnerschaftsentwicklung und deren Ausgestaltung sowie Analysen zum Geburtenverhalten im Vordergrund.

Vom Chemnitzer Forschungsteam wird aber auch ein Vortrag zu den Beziehungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern in Deutschland gehalten, bei dem sie einheimische Familien mit Migrantenfamilien vergleichen.

Weitere Informationen gibt Dr. Anja Steinbach unter Telefon 0371 531- 34959, E-Mail: anja.steinbach@phil.tu-chemnitz.de.

Die pairfam-Untersuchung im Internet: http://www.pairfam.uni-bremen.de (Das Tagungsprogramm kann hier von der Termine-Seite heruntergeladen werden.)

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/
http://www.pairfam.uni-bremen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie