Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Laut Frost & Sullivan investieren Banken verstärkt in Offshore-Windenergie

09.02.2010
Der europäische Markt für Offshore-Windenergie wird in den kommenden Jahren kräftig wachsen. Da die Branche einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der EU-Ziele für erneuerbare Energien bis 2020 leisten könnte, wird sie bereits mit öffentlichen Mitteln gefördert, und auch der Privatsektor signalisiert immer mehr Interesse. Während die installierte Kapazität wächst und der Marktanteil der Offshore-Windenergie steigt, erhöhen die Banken ihr Engagement in dieser Branche.

Entsprechend geht Frost & Sullivan davon aus, dass die installierte Kapazität von Offshore-Windanlagen in Europa nach 1,3 GW (2008) bis 2015 auf 18,8 GW steigen wird. Das heißt auch, dass die Offshore-Windparks höhere Zuwächse verzeichnen dürften als die landbasierten Anlagen, die dennoch auch künftig den Löwenanteil des Gesamtmarktes für Windenergie ausmachen werden.

„Das Interesse des Bankensektors an der Offshore-Windindustrie hat vor allem im zweiten Halbjahr 2009 rapide zugenommen, und wir gehen davon aus, dass dieser Trend weiterhin anhält”, meint Gouri Kumar, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. „Dafür sind vor allem zwei Faktoren verantwortlich: zum einen die Größe, das Potenzial und die unbestreitbaren Chancen, die dieser Markt bietet, und zum anderen das bereits bestehende Engagement sowohl von Seiten der Regierungen als auch einzelner Investmentbanken, die im vergangenen Jahr bemüht waren, zumindest die wichtigsten Projekte zu retten.“

Dass die Banken in diesen Sektor investieren, ist ein relativ junges Phänomen. In der Vergangenheit herrschte nur vereinzelt Interesse, da die Risiken im Vergleich zur reiferen Onshore-Windenergie erheblich höher waren. „Dazu zählen beispielsweise der langwierige Zulassungsprozess, die schwierigen Installationsbedingungen, der höhere Projektaufwand sowie die komplizierte und teure Wartung und Instandhaltung“, erläutert Kumar. „Allerdings tut sich hier einiges, da Länder wie Großbritannien und Deutschland Bemühungen vorantreiben, die Kosten für Turbinentechnologie und verschiedene Komponenten zu reduzieren sowie bessere Installationsmethoden zu entwickeln.“

Um das vergleichsweise hohe finanzielle Risiko einer Investition in Offshore-Windenergie zu splitten, hatten sich in der Vergangenheit oft mehrere Banken zusammengeschlossen, was meist in hoch komplexen Abkommen mündete. „Gleichzeitig blieb die Anzahl der involvierten Banken gering, weshalb die Branche insgesamt mit der Finanzierung von Offshore-Anlagen im Vergleich zu Onshore-Windparks immer noch sehr wenig Erfahrung hat“, so Kumar. „Doch langsam zeigt sich, dass die Risiken im Vergleich zu den immensen Chancen, die dieser Markt bietet, an Bedeutung verlieren und dass die Investoren – an vorderster Front Investmentbanken – diese Risiken mit innovativen Konzepten und unkonventionellem Denken zu überwinden suchen.“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neusten Studien zum europäischen Markt für Offshore-Windenergie wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen dann per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 35 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Proteintransport - Stau in der Zelle

24.03.2017 | Physik Astronomie

Innovation macht 3D-Drucker für kleinere und mittlere Unternehmen rentabel

24.03.2017 | Verfahrenstechnologie

Der steile Aufstieg der Berner Alpen

24.03.2017 | Geowissenschaften