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Kunststoffe ersetzen Metallteile im Aussenbereich und Motorraum von Fahrzeugen

17.03.2014

Ihre robusten Eigenschaften und deutlichen Kostenvorteile sorgen in Europa für Nachfrage nach Automobilkunststoffen

Der Bedarf an Leichtbaustoffen seitens der Auto-OEMs (engl. Original Equipment Manufacturers) und Komponentenhersteller beschleunigt die Nachfrage nach Kunststoffen für den Automobilbau in Europa.

Die Verwendung von Kunststoffen könnte die Anzahl der für eine bestimmte Anwendung benötigten Bauteile reduzieren sowie die Verarbeitungskosten senken. Zudem könnte man für jede zehn Prozent an reduziertem Fahrzeuggewicht zwischen fünf bis sieben Prozent vom Kraftstoff einsparen.

Neben der Umweltverträglichkeit ermöglichen Kunststoffe verbesserte Design-Flexibilität und Sicherheitsfunktionen für Fahrzeuginsassen, wie etwa die Stoßdämpfung in Stoßstangen, reduzierte Explosionsgefahren für Anwendungen im Motorraum (eng. under-the-hood; UTH) und lebensrettendes Zubehör, wie etwa Airbags und Sicherheitsgurte.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan ( http://www.chemicals.frost.com), die die Rolle des Leichtbaus für Hochleistungskunststoffe im europäischen Automobilmarkt untersucht, erwirtschaftete der Markt im Jahr 2013 einen Umsatz von 4,22 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2019 auf 7,26 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Während die jüngste Konjunkturabschwächung in vielen Ländern, aber insbesondere in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland, zu einem geringeren Autokaufinteresse geführt hat, hält das Interesse an automobilen Kunststoffen im Markt an, da sparsamere, kleinere Klein- und Mittelklassefahrzeuge immer mehr Zuspruch erfahren. Die Studie berücksichtigt innovative Verbindungen und Polymerblends.

"Gesetzliche Vorschriften, die die Reduzierung der Kohlendioxidemissionen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen bis 2020 vorschreiben, zwingen Automobilzulieferer und OEMs Fahrzeugteile aus Metall zu ersetzen", sagt Frost & Sullivan Chemicals, Materials & Food Research Analystin, Frau Soundarya Shankar.

"Die verbesserte Hitze- und Chemikalienbeständigkeit sowie Stoßfestigkeit, gesteigerte Ästhetik sowie der optimale Preis-Leistungs-Index bei Hochleistungspolymeren (z.B. Polypropylen (PP), Acrylnitril-Butadien-Styrol, Polycarbonate und Polyurethane (PU)) haben zusammen mit neuen Compoundiertechniken den Kunststoff zum bevorzugten Material in automobilen Anwendungen gemacht."

Kunststoffe bieten zudem erhebliche Kostenvorteile gegenüber Metallen.

Obwohl der Stückkostenpreis für Metalle niedriger ist als für Kunststoffmaterialien, stellen letztere aufgrund ihrer niedrigeren Verarbeitungs-, Montage- und Endfertigungskosten eine praktikablere Alternative dar. Die Kosten von Kunststoffen werden weiter fallen, wenn Standardisierung und Massenproduktion zu greifen beginnen.

Die zunehmende Verwendung von verstärkten Verbundwerkstoffen in automobilen Anwendungen stellt jedoch eine Bedrohung für neue Kunststoffverbindungen dar. Die Ausgereiftheit bestimmter Polymere für spezielle Anwendungen – wie etwa der Einsatz von PU-Polymeren für Sitze und PP-Polymere im Innenbereich – schränkt weitere Wachstumsmöglichkeiten ein.

"Marktteilnehmer sollten sich mehr auf die Anwendung im Außen- und UTH-Bereich konzentrieren anstatt auf den Innenbereich, wo der Markt relativ gesättigt ist", rät Frau Shankar. "Sie müssen zudem enge Beziehungen zu ihren Kunden, fundiertes technisches Fachwissen und rückwärtsintegrierte Harzherstellungskapazitäten aufbauen, um sich im europäischen Automobilmarkt abheben zu können."

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans aktueller Studie Light-weighting Role of Performance Plastics in the European Automotive Market (M9B2), wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, (katja.feick@frost.com), mit Ihren vollständigen Kontaktdetails.

Die Studie Light-weighting Role of Performance Plastics in the European Automotive Market (M9B2) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Chemicals & Materials, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Hot Melt Adhesives Market, Automotive Refinish Coatings Market, and Protective and Marine Coatings Market and the Resins Markets.

Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends. 

Über Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:

Katja Feick

Corporate Communications – Europe

Clemensstr. 9

D – 60487 Frankfurt

Tel.: +49 (0) 69 7703343

E-Mail: katja.feick@frost.com

http://www.frost.com

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Katja Feick | Frost & Sullivan

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