Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kontrastmittel sorgt für besseres Ultraschallbild - Leberkrebs sicher diagnostizieren

27.10.2008
Diagnostischer Ultraschall mit Kontrastmittel hilft Ärzten dabei, gutartige Geschwulste von bösartigen Tumoren in der Leber zu unterscheiden. Dies belegt eine bundesweite Studie. Dem Patienten bleiben dadurch belastende Untersuchungen erspart.

Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) diskutieren aktuelle Ergebnisse und weitere neue Anwendungsgebiete des Kontrastmittelultraschalls auf einer Pressekonferenz am 29. Oktober 2008 in Berlin.

Die Studie mit mehr als 1300 Patienten zeigt, dass die Treffsicherheit der Kontrastmittel-Sonografie an der Leber sehr hoch ist. Doch nicht jeder Arzt kann die Untersuchung durchführen: Alle an der Studie beteiligten Mediziner verfügten über ein DEGUM-Zertifikat der Stufe 2 oder 3. Die DEGUM setzt sich dafür ein, dass die Methode in den nächsten Jahren verstärkt zum Einsatz kommt. Denn die Kontrastmittel-Sonografie schont den Patienten und spart Kosten und Zeit. Auf der Pressekonferenz in Berlin diskutieren die Experten der DEGUM auch die neuen Leitlinien für den Einsatz des Kontrastmittelultraschalls in der Medizin.

Terminhinweis:

Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
Genaueste Diagnostik bei geringem Risiko - Wie unterscheidet Kontrastultraschall zwischen 'Gut und Böse'?
Termin: Mittwoch, den 29. Oktober 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum IV
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Vorläufiges Programm
Kontrastsonografie - Ein neues diagnostisches Verfahren stellt sich vor
Dr. med. Hans-Peter Weskott
Vorstandsmitglied der DEGUM, Leiter Zentrale Sonografie Abteilung, Klinikum Siloah, Klinikum Region Hannover
Brauchen wir trotz CT, MR und PET die kontrastverstärkte Sonografie?
Professor Dr. med. Thomas Albrecht
Leitender Oberarzt Klinik und Hochschulambulanz für Radiologie und Nuklearmedizin, Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin
Leberkrebs sicher erkennen durch Kontrastultraschall -
eine bundesweite Studie der DEGUM
Privatdozentin Dr. med. Deike Strobel
Stellvertretende Leiterin Sektion Innere Medizin der DEGUM, Leitung des Schwerpunkts Hepatologie, Medizinische Klinik I, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
Unnötige Operationen vermeiden -
Wie hilft Kontrastsonografie Chirurgen und Patienten?
Dr. med. Stephan Kersting
Bereichsleiter Pankreastransplantation in der Abteilung für Viszeral-, Thorax und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden
Empfehlungen für den Einsatz der Kontrastsonografie: Leitlinien des Dachverbandes der Europäischen Ultraschallgesellschaften

Dr. med. Hans-Peter Weskott

Kontakt für Journalisten:

Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin
Anna Julia Voormann
Pressestelle
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel: 0711 8931-552
Fax: 0711 8931-984
E-Mail: voormann@medizinkommunikation.org

Anna Julia Voormann | idw
Weitere Informationen:
http://www.degum.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie