Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetent in Sachen Kompetenz?

05.02.2014
Studie gibt Überblick über Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen

Was verbinden Unternehmen mit Kompetenzmanagement? Welchen Nutzen sehen sie darin und wie lässt es sich effektiv und effizient gestalten?

In der Studie »Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen 2012/2013« hat das Fraunhofer IAO dazu 518 Experten befragt. Die Publikation gibt einen Überblick über den Status quo und künftige Trends und eignet sich besonders als Leitfaden für Praktiker.

Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen – ein Mauerblümchenthema? Alles andere als das. Gerade in turbulenten, häufig globalisierten Märkten und in Branchen mit hohem Wettbewerbsdruck werden qualifizierte Mitarbeiter zum wichtigen Alleinstellungsmerkmal für Unternehmen. Je enger Kompetenzmanagement und Unternehmensentwicklung gekoppelt sind, umso mehr Spielraum haben Unternehmen bei ihrer strategischen Ausrichtung. So gewinnt Kompetenzmanagement enorme Bedeutung für die Unternehmensstrategie.

Wie deutsche Unternehmen mit dem Thema bereits heute umgehen, hat das Fraunhofer IAO jetzt im Rahmen der Studie »Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen 2012/2013« untersucht. Dazu haben die Wissenschaftler 518 Experten aus allen Branchen und Größen befragt, ob und wie sie Kompetenzmanagement betreiben und welche Trends sie für die kommenden Jahre vorhersagen. Die Studie beschreibt nicht nur Status quo und künftige Szenarien, sondern setzt sich intensiv mit Promotoren und Stolpersteinen bei der erfolgreichen Einführung eines guten Kompetenzmanagements auseinander. Für Praktiker, die ein systematisches Kompetenzmanagement auf- oder ausbauen möchten, gibt die Publikation konkrete Tipps.

Überraschend ist, dass rund drei Viertel der Befragten dem Thema Kompetenzmanagement als wichtig oder sehr wichtig erachten – und trotzdem betreibt nur rund die Hälfte der befragten Unternehmen überhaupt Kompetenzmanagement. Diese geben allerdings an, dass die Erfolge ihre Erwartungen übertreffen, zum Beispiel hinsichtlich einer höheren Performance oder der Kompensation des Fachkräftemangels. Als Hauptargument gegen Kompetenzmanagement wird der damit verbundene hohe Zeitaufwand angeführt. Hier gilt es vor allem den Nutzen zu erhöhen, die Vorgehensweise zu optimieren und bürokratische Aufwände zu reduzieren. Soll Kompetenzmanagement systematisch eingeführt werden, müssen außerdem klare Ziele definiert werden. Doch es lohnt sich: Die Unternehmen, die Kompetenzmanagement systematisch betreiben (60 Prozent), erzielen damit deutlich bessere Effekte als ihre Kollegen, die dieses unsystematisch betreiben.

Die Studie ist im IAO-Shop unter https://shop.iao.fraunhofer.de/details.php?id=583 zum Preis von 495 € bestellbar. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse steht als PDF unter folgendem Link zur Verfügung:

http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/images/iao-news/kompetenzmanagement-in-deutschen-unternehmen-summary.pdf

Ansprechpartner:
Alexander Karapidis
Kompetenzmanagement
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2019
E-Mail: alexander.karapidis@iao.fraunhofer.de
Weitere Informationen:
https://shop.iao.fraunhofer.de/details.php?id=583
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/images/iao-news/kompetenzmanagement-in-deutschen-unternehmen-summary.pdf

http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/dienstleistungs-und-personalmanagement/1251-kompetent-in-sachen-kompetenz.html

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2 entwickelt
25.04.2018 | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

nachricht Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
11.04.2018 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Embryonale Genregulation durch mechanische Reize

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Quantenverschränkung auf den Kopf gestellt

22.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics