Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KAI®: So wollen die Studierenden arbeiten

17.12.2013
Studie zeichnet differenziertes Bild jobbezogener Arbeitsvorstellungen der Generation Y

Wie wollen Studierende von heute morgen arbeiten? Seit September befragt das Fraunhofer IAO mit dem Kopfarbeit-Index KAI® Studierende zu ihren Vorstellungen über ihren Traumjob, zu gern gesehenen Herausforderungen und erwünschter Selbstständigkeit. Die ersten, teils überraschenden Ergebnisse stellt das Fraunhofer IAO am 1. April 2014 in Stuttgart auf der ersten KAI® Veranstaltung vor.


KAI®
© Fraunhofer IAO

Die »Ressource« Mensch wird zunehmend knapper – zumindest in Deutschland. Beim Human Ressource Management (HRM) setzen Unternehmen daher zunehmend darauf, möglichst viele Talente zu gewinnen und zu binden. Mit zunehmendem Fachkräfte- und Akademikermangel wird diese Strategie jedoch nicht ausreichen. Unternehmen müssen einem Paradigmenwechsel ins Auge sehen und ihre Personalarbeit strategisch neu ausrichten: Um gleichermaßen auf Attraktivität und Leistungsförderlichkeit zu setzen.

Um der Frage nachzugehen, wann Tätigkeiten attraktiv und leistungsförderlich sind, hat das Fraunhofer IAO den Kopfarbeit-Index KAI® entwickelt. Im Rahmen des Vorhabens werden Studierende und Leistungsträger dazu befragt, wie sie sich die idealen, jobbezogenen Arbeitsbedingungen vorstellen. Nun liegen erste Ergebnisse aus der Befragung von Studierenden vor. Diese zeigen erstmals ein differenziertes Bild davon, welche Herausforderungen und wie viel Eigenständigkeit die Generation Y in der Arbeit sucht.

Dabei zeigt sich – wenig überraschend: »Die Generation Y« hat keineswegs einheitliche Vorstellungen, wenn es um Fragen von Mobilität und Flexibilität, Leistungserbringung und -darstellung, das zeitgleiche Bearbeiten mehrerer Aufgaben oder die Einarbeitung in neue Fachgebiete geht. Vielmehr gibt es eine Gruppe von Leistungsträgern, die Herausforderungen suchen und diese in großer Eigenverantwortung meistern wollen. Daneben finden sich auch junge Menschen, die bezüglich Herausforderungen oder Eigenständigkeit zurückhaltender sind und etwa gerne die Unterstützung von Führungskräften in Anspruch nehmen wollen.

Mit dem »KAI® Dialog 2013/1« liegt nun ein Diskussionspapier zu den ersten Ergebnissen und der Frage, was diese für die Zusammensetzung und Durchmischung von Teams bedeuten, vor. Interessierte finden es auf der KAI-Webseite. Ausführlich präsentiert und diskutiert werden dieses und weitere Ergebnisse zudem auf der KAI® Veranstaltung am 1. April 2014 in Stuttgart. Diese richtet sich vornehmlich an HR-Strategen und steht unter dem Motto »Faszinierende Welt der Kopfarbeit 2020 – heute den Paradigmenwechsel in der HR-Arbeit einläuten«.

Unternehmen, die darüber hinaus mehr dazu erfahren wollen, wie speziell ihre Studierenden-Zielgruppe und ihre Leistungsträger arbeiten möchten, oder die Stellen gezielter besetzen wollen, sind eingeladen, sich an der KAI® Initiative zu beteiligen. Sie profitieren vom gesamten KAI® Leistungsangebot.

Ansprechpartnerin

Gabriele Korge
Business Performance Management
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2261
Email gabriele.korge@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter
19.06.2017 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive