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Insulinpumpen bergen höchstes Wachstumspotential im westeuropäischen Markt für Geräte zur Insulinzufuhr

17.08.2011
Dringender Bedarf an effizienten Lösungen aufgrund der jährlich um sieben Millionen zunehmenden Anzahl von Diabetikern

Das vermehrte Auftreten von Diabetes, einschließlich des Typ-1-Diabetes, garantiert dem Markt für Geräte zur Insulinzufuhr ein schnelles Wachstum.

Systeme zur Steuerung der Insulinzufuhr können mit einer verstärkten Marktexpansion rechnen und das ungeachtet der höheren Kosten, die der Einsatz von Insulinpumpen im Vergleich zu anderweitigen Insulinzufuhrgeräten verursacht.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.pharma.frost.com) erwirtschaftete der westeuropäische Markt für Geräte zur Insulinzufuhr im Jahr 2010 Umsätze von 1,46 Milliarden US-Dollar und wird bis zum Jahr 2016 auf 2,25 Milliarden ansteigen. Folgende Produkte wurden in der Studie erfasst: Insulinspritzen, Insulin-Pens (Einweg-Pens, wieder befüllbare Pens und Pen-Nadeln), Insulinpumpen und nadelfreie Injektionssysteme.

„Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die mithilfe von Medikamenten und einer Umstellung des Lebensstils kontrolliert werden muss“, erklärt Beulah Devadason, Senior Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Die Qualität der Diabetes-Lösungen wird hierbei Auswirkungen auf die Lebensqualität von Millionen von Diabetikern weltweit haben.“

Es gibt zurzeit 246 Millionen Erwachsene, die mit Diabetes leben. Dies entspricht sechs Prozent der gesamten erwachsenen Bevölkerung, und die Anzahl erhöht sich jährlich um sieben Millionen. Geschätzt wird, dass es bis zum Jahr 2025 fast 380 Millionen erwachsene Diabetiker weltweit geben wird. Nicht diagnostizierter Diabetes ist hierbei eine der größten Herausforderungen im europäischen Gesundheitswesen.

Weltweit stellt die Anzahl von nicht diagnostizierten Diabetikern ca. 40 Prozent des Diabetesmarktes dar. Derartig hohe Wachstumsraten in der Diabetes-Bevölkerung gehen Hand in Hand mit einer kontinuierlich zunehmenden Nachfrage nach Diabetes-Lösungen.

Insulinpumpen dürften kräftige Gewinne verzeichnen, da sie das Diabetes-Management in schwierigen Fällen effizient unterstützen. Das Risiko einer Hypoglykämie ist zum Beispiel im Falle von Typ-1-Diabetes lebensgefährlich, wenn es nicht möglich ist, den Blutzucker während des Schlafens zu überwachen.

„Die Einbindung einer kontinuierlichen Blutzuckerüberwachung hat zur Entwicklung von Alarmsystemen geführt, die den Patienten über potentiell gefährliche Blutzuckerwerte informieren und eine strenge Glukosekontrolle im Körper garantieren“, erläutert Devadason. „Dies hilft Patienten bei der qualitativen Verbesserung ihres Lebensstils, indem es die Notwendigkeit, die Blutzuckerwerte kontinuierlich und streng zu überwachen, verringert.”

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Verwendung von Insulinpumpen die Notwendigkeit des mehrfachen täglichen Spritzens beseitigt. Die Möglichkeit berechnete Insulindosen (Bolus) zu den Essenszeiten zu injizieren ist ein weiterer Zusatznutzen. Derartige Funktionen untermauern die Attraktivität von Insulinpumpen.

“Trotz der vermehrten Sensibilität gegenüber dieser Erkrankung, bleibt dennoch eine große Anzahl von Diabetesfällen undiagnostiziert; es wird geschätzt, dass ca. 50 Prozent der von Diabetes betroffenen Bevölkerung sich ihres Zustands nicht bewusst ist“, warnt Devadason. „Dies ist die größte Hürde für den Markt“.

Früherkennung und Behandlung von Diabetes gewährleistet Diabetikern ein längeres und gesünderes Leben. Zugleich wird dies ein langfristiges Umsatzwachstum für Hersteller von Insulinzufuhrgeräten stützen.

„Vorsorgeuntersuchungen und ausführliche Aufklärung für die Bevölkerung im Bezug auf die Erkennung und Behandlung von Diabetes können Marktteilnehmern bei der Erschließung von Marktanteilen behilflich sein“, empfiehlt Devadason. „Produkte zur Verbesserung der Lebensqualität können so ein starkes Umsatzwachstum garantieren und gleichzeitig einen konkreten Mehrwert für betroffene Patienten schaffen.”

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie Western European Insulin Delivery Devices Market wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Western European Insulin Delivery Devices Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Pharmaceuticals & Biotechnology, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: World Insulin Management Systems Market und Global Diabetes Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Western European Insulin Delivery Devices Market (M62E)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

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