Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovations- und Technikanalyse zum Webphänomen Crowdsourcing: Die Masse macht‘s

28.10.2011
Kurzstudie zeigt Prinzip der Freiwilligkeit in Wertschöpfungsprozessen

Forschung, Wirtschaft und Behörden nutzen das Webphänomen Crowdsourcing: Durch moderne Informationstechnologien werden sehr komplexe Aufgaben in eine Vielzahl kleinerer Teilprobleme zerlegt und dann von Hunderten oder Millionen Menschen in der ganzen Welt via Internet bearbeitet.

Über die vielfältigen Chancen und Herausforderungen des Crowdsourcing informiert eine neue Kurzstudie. Erarbeitet wurde die Studie von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH im Rahmen des Projekts „ITA-Monitoring“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Das Webphänomen Crowdsourcing wurde beim ITA-Monitoring als relevantes Thema für die Innovations- und Technikanalyse (ITA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) identifiziert. Die Kurzstudie über das Webphänomen Crowdsourcing skizziert die verschiedenen Ansätze, mit denen Crowdsourcing bereits erfolgreich eingesetzt wird.

Die wissenschaftliche Forschung nutzt Crowdsourcing zum Beispiel, um neue Wirkstoffe gegen schwere Erbkrankheiten zu entwickeln oder Krater auf fernen Planeten zu katalogisieren. Auch in der Wirtschaft wird Crowdsourcing teilweise als günstige Lösungsalternative für aufwändige Aufgabenstellungen eingesetzt.

Gleichzeitig besteht das Risiko, dass Crowdsourcing nicht nur für Lösungen eingesetzt wird, die der Gesellschaft nutzen, sondern auch für kriminelle Handlungen zweckentfremdet werden könnte. Die vorliegende ITA-Kurzstudie macht daher ebenso auf Entwicklungen aufmerksam, bei denen Datenschutz und Sicherheit bereits durch Crowdsourcing beeinträchtigt sind, indem zum Beispiel Sicherheitsverfahren im Internet umgangen werden.

Die Publikation „Crowdsourcing“ erscheint als Band 92 in der ZTC-Reihe „Zukünftige Technologien“ und ist kostenfrei zu beziehen unter:

http://www.zukuenftigetechnologien.de/crowdsourcing

Ansprechpartner:
Thomas Werner
Zukünftige Technologien Consulting
der VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf
Fon: + 49 (0) 211 62 14 - 515
Fax: + 49 (0) 211 62 14 - 139
werner@vdi.de
http://www.zt-consulting.de
Hintergrund: ITA-Monitoring
Diese Kurzstudie ist im Rahmen des Projekts „ITA-Monitoring – Identifizierung neuer Themen für die Innovations- und Technikanalyse“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erarbeitet worden. Zur Identifizierung von strategischen Themen dient ein systematischer und kontinuierlicher Auswahlprozess, der sowohl aus der Technologie- als auch aus der Bedarfsperspektive stattfindet. Beteiligt sind daran jeweils ein Projektteam des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der VDI Technologiezentrum GmbH sowie weitere Experten.

Dr. Anja Mikler | VDI
Weitere Informationen:
http://www.zt-consulting.de
http://www.zukuenftigetechnologien.de/crowdsourcing

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Entrepreneurship-Studie: Großes Potential für Unternehmensgründungen in Deutschland
15.09.2017 | Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik