Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Injizierbare Verabreichungsformen beeinflussen weltweiten Umsatz in der Pharma-Auftragsproduktion

16.09.2013
Frost & Sullivan ermittelte mehrere Faktoren, die fragmentierten Markt für pharmazeutische Auftragsproduktion erweitern und Profitabilität erhöhen

Kostenvorteile und das Interesse der Pharmaunternehmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, hat für eine zunehmende Auslagerung gesorgt und den Weltmarkt für pharmazeutische Auftragsproduktion angekurbelt.

Auslaufende Patente für Blockbuster-Medikamente senken die Kapazitätsauslastung bei der Herstellung und fördern das Outsourcing zusätzlich.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.lifesciences.frost.com) erwirtschaftete der Weltmarkt für pharmazeutische Auftragsproduktion im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,43 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2017 auf 18,49 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Studie berücksichtigt feste, flüssige, halbfeste sowie injizierbare Verabreichungsformen.

Die pharmazeutische und biotechnologische Fokussierung auf komplexe Krankheitsfelder, Trends bei der Krankheitsbekämpfung, Wachstum in aufstrebenden Märkten und die Neuformulierung bestehender Produkte haben die Marktchancen für pharmazeutische Auftragsprodukte ansteigen lassen.

"Investitionen und Kapazitätserweiterungen im Bereich der injizierbaren Verabreichungsformen stehen in naher Zukunft bevor, da der Sektor sich voraussichtlich zur bedeutendsten Einnahmequelle für die globale Pharma-Auftragsproduktion entwickeln wird", erklärt Frost & Sullivan Healthcare Research Analystin, Frau Aiswariya Chidambaram. "Insbesondere die Herstellung von Zytostatika bietet angesichts der Nachfrage aus der Krebsforschung und -therapie ein immenses Wachstumspotenzial."

Der Weltmarkt für Pharma-Auftragsproduktion bleibt mit seinen vielen Auftragsfertigern enorm zersplittert, denn diese vertrauen auf einen Einzelkunden, der für über 50 Prozent ihrer Einnahmen sorgt. Zudem sorgen enorme Steueranreize und geringere Lagerbestände für Kleinserien für immensen Preisdruck bei den Auftragsherstellern.

Derzeit sind die USA und Europa die wichtigsten Märkte bei der Auslagerung fertiger Verabreichungsformen und steriler Präparate, wohingegen die asiatischen Auftragsfertiger für pharmazeutische Wirkstoffe (APIs), Zwischenprodukte und Generika bevorzugt werden. Angesichts der immensen Kostenvorteile dürften sich jedoch asiatische Auftragshersteller, zum Beispiel in Indien, China und Singapur, zu den favorisierten Geschäftspartnern insbesondere bei den festen Verabreichungsformen entwickeln.

Um inmitten der starken Konkurrenz ihren Wettbewerbsvorteil zu behaupten, sind die Auftragshersteller bemüht, ihren Kunden eine größere Value Proposition einzuräumen, indem sie sich bereits in die Frühphase von Lebenszyklusprojekten einbringen und langfristige Geschäftsbeziehungen anstreben. Die Herausstellung zusätzlicher Dienstleistungen, wie etwa Verbesserung der Verabreichungsformen, alternative Verabreichungsformen, Auftragsverfolgung in Echtzeit und logistische Unterstützung, wird ebenfalls notwendig sein, um neue Kunden zu gewinnen.

"Die Konsolidierung durch Akquisitionen und die Etablierung strategischer Allianzen, um Zugang zu neuen, aufstrebenden Märkten und Nischensegmenten zu gewinnen, sind von entscheidender Bedeutung – und zwar sowohl für kleine wie große Auftragsfertiger", schließt Frau Chidambaram. "Große Auftragshersteller können ihre geografische Präsenz ausbauen, während die kleinen die technischen Fachkenntnisse und Ressourcen der großen nutzen können, um ihr Profil nachhaltig zu schärfen."

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans aktueller Studie Global Pharmaceutical Contract Manufacturing Market (NC04-52), wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, (katja.feick@frost.com), mit Ihren vollständigen Kontaktdetails.

Die Studie Global Pharmaceutical Contract Manufacturing Market (NC04-52) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Life Sciences (www.lifesciences.frost.com), das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Global CRO Market: Quantitative Assessment, Generic Pharmaceuticals Market – A Global Analysis, US CRO Markets – Key therapeutic Areas, European CRO Markets – A Strategic Analysis. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

GIL 2013: Germany - Kongress
Am Dienstag, den 19. November 2013, veranstaltet Frost & Sullivan den ersten ‚Growth, Innovation & Leadership Kongress’ GIL 2013: Germany in Frankfurt am Main. Der Kongress erschliesst Wachstumschancen und zukünftige Trends in den Branchen Automotive, Transport, Energie, Umwelt sowie dem Gesundheitswesen. Der jährlich stattfindende, eintägige Kongress ist Teil von Frost & Sullivans exklusiver Gemeinschaft von Wirtschaftsführern für Wachstum, Innovation und Marktführung, die zusammen ein globales Netzwerk von mehr als 5000 Führungskräften bilden. Highlights des Kongresses sind Megatrends und ihre Auswirkungen auf Deutschland, 360-Grad-Branchenperspektiven für die genannten Branchen sowie interaktive CEO-Panels. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, unter Katja.Feick@frost.com.
Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
www.twitter.com/FrostSullivanDe
www.facebook.com/FrostandSullivan
Frost & Sullivans The Future of Energy Forum auf LinkedIn:
http://www.linkedin.com/groups/Future-Energy-4727266?trk=myg_ugrp_ovr

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie