Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Industrieautomaten effizient antreiben

12.06.2012
Potenzialstudie empfiehlt neue Lösungen zum Systemantrieb

In der Automatisierungstechnik braucht jedes Förderband oder jeder Roboterarm Antriebsenergie. Ohne diese und vergleichbare Systeme würden besonders die schweren Teile in der Produktion liegen bleiben.

Gelingt es, die Effizienz der elektrischen und pneumatischen Antriebstechnik zu erhöhen, würde der Strombedarf der Industrie sinken. Das aktuelle BINE-Projektinfo „Mit wenig Energie viel bewegen“ (04/2012) stellt eine Potenzialstudie zur energieeffizienten Automatisierung vor. Je drei Forschungsinstitute und Industriefirmen haben in einem gemeinsamen Projekt systematisch die Möglichkeiten erforscht und bewertet.

Die Studie konzentriert sich auf Antriebstechnologien, die als Energieträger Druckluft oder Strom verwenden und diese für Handhabungsaufgaben sowie in der Robotik einsetzen. Die Vor- und Nachteile der beiden Energieträger für unterschiedliche Aufgaben werden gegenübergestellt.
Gerade bei der Druckluft lassen sich mit einfachen Maßnahmen, wie z. B. der kontinuierlichen Überwachung und dem schnellen Beseitigen von Leckagen, die Energiekosten beträchtlich senken. Eine Übersicht der effizienzsteigernden Maßnahmen für pneumatische Systeme ist daher ein neuartiger Ansatz der Untersuchungen. Zusammen mit optimierten, stromgetriebenen Technologien wird systematisch dargestellt, wie Produktionsvorgänge energieeffizienter werden können. Abschließend benennen die Forscher ihre Effizienz-Favoriten.

Am Nettostromverbrauch in Deutschland ist die Industrie mit ca. 47 % beteiligt. Allein für das Erzeugen von Druckluft entfallen 7 % des deutschen Stromverbrauchs. Der Begriff „Antriebstechnik“ umfasst unterschiedliche Anwendungen von Motoren mit Leistungsaufnahmen von mehreren Hundert Kilowatt bis hin zu Kleinstanwendungen. Das BINE-Projektinfo „Mit wenig Energie viel bewegen“ (04/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter http://www.bine.info oder 0228 92379-0.
Pressekontakt

BINE Informationsdienst
Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn

BINE Informationsdienst ist ein Service von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen.

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bine.info
http://www-fiz-karlsruhe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Studie „Education first! Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas“
29.11.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

nachricht Zukunftsstudie zum Autoland Saarland veröffentlicht
29.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik