Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IKT-Unternehmen entwickeln sich zu Smart Enablers

13.12.2011
85 Prozent der IKT-Unternehmen laut Umfrage davon überzeugt, dass strategische Lösungen für vertikale Märkte erfolgsentscheidend sind

Der IKT-Sektor steht vor einer Reihe von bedeutsamen Herausforderungen. Ungeachtet der spezifischen Segmente des entsprechenden IKT-Bereichs, entwickeln die Marktteilnehmer Strategien, um übergeordneten Trends, wie der Sättigung traditioneller Märkte, der wachsenden Bedrohung durch neue Markteinsteiger und der Standardisierung von Kernprodukten und –dienst-leistungen, zu begegnen.

Unter den wichtigsten Strategien, sich diesen Herausforderungen zu stellen, beobachtete Frost & Sullivan das eindeutige Bestreben führender IKT-Martktteilnehmer, sich hin zu so genannten „Smart Enablers“ zu verändern. Um der Gefahr vorzubeugen, zum reinen Produktanbieter zu werden, suchen die Unternehmen mehr und mehr nach Möglichkeiten, um grundlegende Lösungen für eine strategische Weiterentwicklung ihrer Kunden anzubieten.

„In Deutschland, dem fünftgrößten IKT-Markt der Welt, sehen wir führende Anbieter wie Deutsche Telekom und SAP darum bemüht, sowohl ihre Angebote als auch die Marktkonzepte zu vertikalisieren“, erklärt Research Manager Adrian Drozd von Frost & Sullivan. „Für einige ist dies primär ein Marketingaspekt, der darauf abzielt, in den Kernbranchen ein neues Bewusstsein zu schaffen. Für andere führt dies hingegen zu einer kompletten Umstrukturierung des Unternehmens.“

Führende Unternehmen in vertikalen Märkten beschäftigen sich zurzeit ohne Ausnahme mit der Frage, wie die richtigen Investitionen in IKT unter anderem dazu beitragen können, Abläufe effizienter zu gestalten, die Wirksamkeit der Wertschöpfungskette zu erhöhen, die Wettbewerbsdifferenzierung zu verstärken, das Produkt- und Dienstleistungsdesign zu fördern sowie Kundenmanagement und Steuerung interner Ressourcen intelligenter zu gestalten. Mit anderen Worten: IKT erweist sich als entwicklungsfördernder Faktor zur Kostenverbesserung als auch Umsatzsteigerung.

„Die Funktion von Informations- und Kommunikationstechnologie innerhalb von Unternehmen aller Größen bahnt sich ihren Weg raus aus dem Back-Office und hinein in den Aufsichtsratssaal“, so Drozd weiter. „IKT ist heute mehr denn je ein entscheidender Beitrag zur strategischen und betriebsbezogenen Entscheidungsfindung. Dennoch sind viele der intelligenten Anwendungen, grundlegenden Technologien und der disruptiven Innovationen, die Unternehmen zu erfassen suchen, erst im Wachsen begriffen. Abgesehen von internen Ressourcen und anderen Unternehmen derselben Branche, sind Unternehmen auf der Suche nach Partnern und nicht Anbietern, um Wissen und Beratung zu erhalten, wie IKT am besten eingesetzt werden kann. Wir sind davon überzeugt, dass auf dem Marktplatz für IKT-Provider eine Lücke besteht; wir glauben, dass IKT-Akteure sich die Kenntnisse zu vertikalen Märkten rasch aneignen müssen, um einen den Kundenerwartungen entsprechenden Mehrwert zu schaffen.”

Jedes Unternehmen, das auf die Nutzung der Möglichkeiten in vertikalen Märkten abzielt, muss für seine Kunden klare Angebote erarbeiten und Perspektiven aufzeigen, entweder indem es den Nutzen seines aktuellen Produktportfolios veranschaulicht oder neue Lösungen entwickelt, die das Aufrücken innerhalb der Wertschöpfungskette ermöglichen, um Schlüsselakteur in branchenspezifischen Ökosystemen zu werden. Vor allen Dingen unterstützen IKT-Akteure die Wachstumsbestrebungen ihrer Kunden, indem sie ihnen dabei helfen, sich innerhalb der komplexen Möglichkeiten und Herausforderungen optimal zurechtzufinden.

Laut einer aktuellen Umfrage von Frost & Sullivan sind 85 Prozent der IKT-Unternehmen der Meinung, dass strategische Lösungen in Bezug auf vertikale Märkte erfolgsentscheidend für ihr Unternehmen sind, während 80 Prozent der IKT-Unternehmen glauben, dass sie nicht über eine robuste und umfassende Marktforschungsplattform verfügen, um zu erfassen, wie die bestehenden Möglichkeiten angemessen definiert, verstanden und erfolgreich genutzt werden können.

Sich diesen Herausforderungen zu stellen, ist ein komplexes Unterfangen. Ein erfolgreicher „Smart Enabler“ für Kunden innerhalb zahlreicher Branchen zu werden, ist keine einfache Aufgabe”, erläutert Frost & Sullivan ICT Director Daniel Shepherd. „Der in diesem Transformationsprozess implizierte Grad an Komplexität macht deutlich, dass niemand einen vollständigen Überblick hat. Jede Branche hat ihre eigene Branchenstruktur, einzigartige Anforderungen und bedarf spezieller verordnungsrechtlicher Erwägungen. In Bezug auf komplexe Fragen kann ein Sektor sich von einem Ländermarkt zum anderen als sehr unterschiedlich erweisen – der Grad an Branchenkonsolidierung, die Verankerung von konkurrierenden IKT-Anbietern, der Grad an Kaufkraft der Kunden und lokale gesetzliche Rahmenbedingungen sind nur einige der Faktoren, die die Komplexität für IKT-Akteure erhöhen, die versuchen diese Chancen zu nutzen. Aus diesen Gründen haben wir ein neues Research Programm gestartet, dass sich exklu siv darauf konzentriert, eine auf IKT ausgerichtete End-to-End-Perspektive innerhalb vertikaler Märkte zu liefern.”

Das neue Frost & Sullivan Research Programm für vertikale Märkte in Europa vermittelt führenden Unternehmen das erforderliche Verständnis, auf dessen Grundlage defensive oder offensive Branchenstrategien ausgearbeitet werden können. Der so genannte Growth Partnership Service (GPS) ermöglicht Führungskräften und ihren Growth Teams Klarheit in ihre Strategien für vertikale Märkte zu bringen und Produkte und Dienstleistungen überzeugend und effektiv auf den Markt abzustimmen. Endnutzern von IKT-Dienstleistungen in den wichtigsten vertikalen Märkten liefert das Programm wertvolle Einsichten in den Zuliefermarkt und versteht sich als ein zusätzliches Instrument für maßgebliche Strategien im Hinblick auf den gesamten Markt.

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Growth Partnership Services (GPS) mit Schwerpunkt auf Informations- und Kommunikationstechnologien kontaktieren Sie bitte Katja Feick, Corporate Communications, (katja.feick@frost.com).

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Massenverlust des Antarktischen Eisschilds hat sich beschleunigt
14.06.2018 | Technische Universität Dresden

nachricht Teure Flops: Nur 5% der Innovationsideen werden erfolgreich
12.06.2018 | Institut für angewandte Innovationsforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Im Focus: Revolution der Rohre

Forscher*innen des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg lassen Rohrleitungen, Schläuchen oder Behältern in Zukunft regelrecht Ohren wachsen. Sie entwickelten ein innovatives akustisches Messverfahren, um Ablagerungen in Rohren frühzeitig zu erkennen.

Rückstände in Abflussleitungen führen meist zu unerfreulichen Folgen. Ein besonderes Gefährdungspotential birgt der Biofilm – eine Schleimschicht, in der...

Im Focus: Überdosis Calcium

Nanokristalle beeinflussen die Differenzierung von Stammzellen während der Knochenbildung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Basel haben einen Hauptschalter für die Regeneration von Knochengewebe identifiziert....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der “Stein von Rosetta” für aktive Galaxienkerne entschlüsselt

21.06.2018 | Physik Astronomie

Schneller und sicherer Fliegen

21.06.2018 | Informationstechnologie

Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

21.06.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics