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Helfen Medikamente gegen Stress?

25.06.2013
Die Psychiatrie am Universitätsklinikum Frankfurt sucht gesunde Kontrollpersonen für eine Studie, die den Nutzen von Medikamenten bei der Stressbewältigung psychisch kranker Patienten untersucht.

An der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Frankfurt werden das autonome Nervensystem und seine Reaktion auf Stresssituationen in einer Studie erforscht. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, auf welche Weise das autonome Nervensystem bei verschiedenen psychischen Erkrankungen beeinträchtigt ist und welche Faktoren es beeinflussen.

Konkret wird untersucht, wie die Personen physisch auf Stress reagieren und ob Medikamente sich positiv auf die Stressbewältigung auswirken. Mit den Ergebnissen könnten die medikamentöse Behandlung und damit die Therapie der Betroffenen optimiert werden.

Für diese Studie werden gesunde Kontrollpersonen im Alter von 18 bis 65 Jahren gesucht. Die Probanden erhalten einen Einblick in die psychiatrische Forschung und können damit einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaft leisten. Die Teilnahme ist gesundheitlich unbedenklich.

Ablauf der Studie

Es finden zwei Termine mit jeweils einer Dauer von 20 Minuten statt. Dabei werden die Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautleitfähigkeit und Hauttemperatur der Probanden erfasst. Den Testpersonen werden dafür einige Kabel angelegt und die Werte für wenige Minuten in einer Ruhephase ohne jegliche Kommunikation gemessen. Die Ruhephase bietet eine stabile Rahmensituation, in denen sich die Messungen sinnvoll vergleichen lassen.
Die Patienten haben bereits in Ruhelage auf Grund ihrer psychischen Erkrankung eine weniger schwankende und zugleich höhere Herzfrequenz als gesunde Personen. Daher hoffen die Forscher, aus diesen Messwerten nützliche Erkenntnisse über die Stressbewältigung gewinnen zu können. Die Daten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.

Interessenten können sich für weitere Fragen und zur Anmeldung an gesundeprobanden@web.de oder 0163-6302613 wenden.

Ricarda Wessinghage | idw
Weitere Informationen:
http://www.kgu.de

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