Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Grüne Welle auf der Landstraße spart Zeit und Sprit

11.06.2013
Pilotprojekt zur Verbesserung des Verkehrsflusses präsentiert Ergebnisse

Verbesserte Ampelschaltungen und ein Informationssystem für den Fahrer reduzieren die Fahrtzeiten auf den zwei Teststrecken im Norden Münchens und südöstlich von Regensburg um bis zu 20 Prozent.

Am 19. Juli 2013 stellt das Konsortium des Projekts „KOLIBRI“ seine Ergebnisse vor. Es besteht die Möglichkeit zu Testfahrten.

In der Stadt vereinfacht die einheitliche Höchstgeschwindigkeit die Einrichtung abgestimmter Ampelschaltungen, sogenannter „Grüner Wellen“. Auf der Landstraße sind diese wesentlich schwieriger zu realisieren. Im Projekt KOLIBRI wurden nun verschiedene Möglichkeiten für eine verbesserte Ampelsteuerung sowie eine neuartige Fahrerinformation mittels Smartphone untersucht.

Nach vielen Tausend Kilometern auf den Teststrecken und im Simulator steht fest: Fahrzeiten und Spritverbrauch lassen sich mit Hilfe optimierter Ampelsteuerungen auch auf Landstraßen deutlich reduzieren. In einer Präsentationsveranstaltung stellt das Projektkonsortium seine Ergebnisse vor:

Präsentation am 19. Juni 2013, Campus Garching-Hochbrück:

11.00 bis 12.00 Uhr: Ergebnispräsentation

11.00 Uhr Begrüßung

11.10 Uhr: Vorstellung des Projekts KOLIBRI und wesentlicher Resultate

11.20 Uhr: Optimierte Ampelsteuerung durch KOLIBRI aus Sicht der Verwaltung

11.30 Uhr: KOLIBRI-Ampelassistenz aus Sicht der Automobilindustrie

11.40 Uhr: Fahrerinformation durch Smartphones - Vorstellung der KOLIBRI-Ampelassistenz

11.50 Uhr: Fragerunde

12.00 bis 14.00 Uhr: Befahrung der Teststrecke (B13) für Journalisten
(bitte um vorherige Anmeldung an: presse@tum.de - Tel.: 089 289 10510)

Ort: Business Campus Garching-Hochbrück, Parkring 35-37, Seminarraum 108

Anfahrt: Parkplatz direkt vor dem Gebäude, ÖPNV: U6 (Achtung: wg. Unterbrechung der U-Bahn zwischen Studentenstadt und Kieferngarten bitte 15 Min. mehr Reisezeit kalkulieren)

Am Projekt beteiligt sind die Technische Universität München (TUM), die BMW Group, die TRANSVER GmbH und die Oberste Baubehörde im Bayerischen Innenministerium. Gefördert wurde das Projekt durch die Bayerische Forschungsstiftung.

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 500 Professorinnen und Professoren, 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und32.000 Studierenden eine der führenden technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 und 2012 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. In nationalen und internationalen Vergleichsstudien rangiert die TUM jeweils unter den besten Universitäten Deutschlands. Die TUM ist dem Leitbild einer forschungsstarken, unternehmerischen Universität verpflichtet. Weltweit ist die TUM mit einem Forschungscampus in Singapur sowie Niederlassungen in Peking (China), Brüssel (Belgien), Kairo (Ägypten) und Sao Paulo (Brasilien) vertreten.

Andreas Battenberg | Technische Universität München
Weitere Informationen:
http://www.tum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie