Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesunder Lebensstil halbiert Schlaganfall-Risiko

20.02.2009
Krankheit verursacht jedes Jahr Milliardenkosten

Ein ungesunder Lebensstil kann das Schlaganfall-Risiko mehr als verdoppeln.

Wissenschaftler der University of East Anglia haben als Hauptfaktoren Rauchen, zuviel Alkohol, zu wenig Bewegung, zu wenig Gemüse und Obst aufgelistet. Nur ein kleiner Teil der 20.000 untersuchten Erwachsenen lebten gesund genug, um sich gegen diese Krankheit zu schützen. Laut dem British Medical Journal verursachen Schlaganfälle allein in Großbritannien Kosten in Höhe von sieben Mrd. Pfund.

Frühere Studien haben nachgewiesen, dass Faktoren der Lebensführung wie Rauchen und Ernährung, mit dem Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzanfalls in Verbindung stehen. Die Auswirkungen einer Kombination von Risikofaktoren bei anscheinend gesunden Menschen waren bisher weniger klar.

Das Team um Phyo Myint vergab einen Punkt für jedes "gesunde Verhalten", dass von den zwischen 40 und 79 Jahre alten Teilnehmern angegeben wurde. Einen Punkt erhielten jene, die nicht rauchten, zwischen einer und 14 Einheiten Alkohol in der Woche tranken, fünf Portionen Obst und Gemüse täglich aßen oder körperlich aktiv waren.

Dabei erreichten deutlich mehr Frauen die maximale Punktezahl von vier. Jene, die keinen Punkt erreichten, erlitten 2,3 Mal so wahrscheinlich in den folgenden elf Jahren einen Schlaganfall wie jene, die vier Punkte hatten. Für jeden Punkt weniger erhöht sich laut den Wissenschaftlern das Schlaganfall-Risiko. 259 Teilnehmer erreichten keinen Punkt. 15 erlitten in der Folge einen Schlaganfall, also 5,8 Prozent. Am häufigsten wurden drei Punkte erreicht. Von diesen 7.822 Personen erlitten 186, also 2,4 Prozent, später in ihrem Leben einen Schlaganfall. Rund 5.000 Teilnehmer erreichten vier Punkte, das entsprach einem Schlaganfall-Risiko von 1,7 Prozent.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.uea.ac.uk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu Bildungsangeboten für die Industrie 4.0 in Österreich
05.02.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Schildkrötengehirne sind komplexer als gedacht
05.02.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics