Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Future Report: Bis 2020 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung online sein

24.01.2013
Knappe Ressourcen, alternde Bevölkerung, zunehmende Nutzung von Technologien und eine Verlagerung der ökonomischen Macht nach Asien sind wichtige Trends, denen sich in Europa agierende Firmen stellen müssen.

Allein die Zahl der Internetnutzer wird sich innerhalb der nächsten acht Jahre mehr als verdoppeln und auf mehr als fünf Milliarden ansteigen. Die Steria Gruppe hat in Zusammenarbeit mit Global Futures and Foresight (GFF) die zwölf wichtigsten Zukunftstrends untersucht. „The Future Report 2012“ liefert einen umfangreichen Überblick der Megatrends und gibt Anhaltspunkte, wie sich die Trends auf Unternehmen und öffentliche Verwaltung auswirken.

In den kommenden 40 Jahren wird die Weltbevölkerung um mehr als zwei Milliarden Menschen ansteigen. Dieses Wachstum bezieht sich jedoch nicht auf Europa und Nordamerika. Bis 2025 werden 20 der 50 weltgrößten Städte in Asien sein, auch die ökonomische Macht wird sich in Länder wie China und Indien verlagern. Doch nicht nur in Asien strömen immer mehr Menschen in die Städte, auch in Europa werden zunehmend Investitionen in städtische Infrastrukturen wie Müllbeseitigung und Wasserversorgung nötig. Die dramatischste Entwicklung ist die der endlichen Ressourcen und des steigenden Energieverbrauchs. In Zukunft müssen wir deutlich effizienter werden: Recycling und Energieeinsparungen sowie der zunehmende Verkehr in Städten werden große Themen.

Daneben wird die stark alternde Bevölkerung für große Veränderungen sorgen. Aufgrund der sinkenden Anzahl an Menschen im arbeitsfähigen Alter werden immer mehr Dienstleistungen online angeboten. Speziell die öffentlichen Verwaltungen in Europa werden gezwungen sein, bestimmte Leistungen nicht mehr vor Ort, sondern elektronisch zu erbringen. Ältere sowie Frauen werden zudem noch stärker für den Arbeitsmarkt gebraucht.

„Unternehmen, die sich frühzeitig mit diesen Trends auseinandersetzen und rechtzeitig ihre Geschäftsmodelle hinterfragen und anpassen, erhöhen ihre Chance, in den sich schnell verändernden Märkten auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften zu können“ sagt Michael Hagedorn, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting. Tragweite und Geschwindigkeit, mit der innovative Geschäftsmodelle bereits heute die Unternehmenslandschaft verändern, sind enorm. Auch die Arbeitswelt wird sich künftig stark verändern. Dabei haben insbesondere technologische Entwicklungen einen großen Einfluss. „Es wird beispielsweise darauf ankommen, Produkte je nach Bedarfslage und Infrastruktursituation der Kunden über mobile oder stationäre Kanäle anzubieten. Unternehmen, die heute schon auf diese flexiblen Prozesse und beweglichen Strukturen setzen, werden dies zu ihrem Vorteil nutzen können“, sagt Michael Hagedorn.

Hintergrundinformationen
Die von Global Futures and Foresight (GFF) im Auftrag von Steria durchgeführte Untersuchung „The Future Report 2012“ bietet einen Überblick über relevante Zukunftstrends. Der Report trägt mehr als 180 Quellen zusammen und lässt Geschäftsführer globaler Unternehmen zu Wort kommen.

Link zum Download der Untersuchung: http://bit.ly/SVUgXY

Über Steria Mummert Consulting (www.steria-mummert.de)
Steria Mummert Consulting bietet Unternehmen und Behörden Business-Services auf Basis modernster IT und zählt heute zu den zehn führenden Business Transformation Partnern in Deutschland. Als Teil der Steria Gruppe verbindet das Unternehmen die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsmodelle seiner Kunden mit einer umfassenden internationalen Expertise in IT und Business Process Outsourcing. Mit seinem kooperativen Beratungsstil begleitet Steria Mummert Consulting seine Kunden bei ihren Transformationsprozessen, und ermöglicht so, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ihre Erfolgsposition nachhaltig verbessern können. 20.000 Steria-Mitarbeiter in 16 Ländern stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag für Tag die Welt in Gang halten, und berühren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit. 1969 gegründet, unterhält Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und Südostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2011 1,75 Milliarden Euro. 21 Prozent* des Kapitals sind im Besitz der Steria-Mitarbeiter. Die Gruppe, mit Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext Paris gelistet.

*Inkl. Trust für Mitarbeiter-Aktien in UK.

Kontakt:
Birgit Eckmüller
Steria Mummert Consulting
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de
Jörg Forthmann
Faktenkontor
Tel.: +49 (0) 40 253 185-111
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de

Jörg Forthmann | Steria Mummert Consulting
Weitere Informationen:
http://www.steria-mummert.de
http://bit.ly/SVUgXY

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Studie „Education first! Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas“
29.11.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

nachricht Zukunftsstudie zum Autoland Saarland veröffentlicht
29.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik