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Frost & Sullivan prognostiziert Wachstum im globalen Markt für Industriecomputer

10.10.2012
Steigender Wettbewerb fördert Bedarf an Industrierechnern

Durch das rasche Wachstum von Computer- und Kommunikationstechnologie erfahren die Produktionsbereiche eine zunehmende Automatisierung, indem intelligente Geräte zur Überwachung und Kontrolle unbemannter Anlagen eingesetzt werden.

Weil sich der Wettbewerb in allen Industrien intensiviert hat, müssen Unternehmen ihre Prozesseffizienz, Qualität als auch Produktivität steigern, weshalb der Bedarf an schnellen und zuverlässigen Netzwerklösungen, wie Industriecomputern, steigt. Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (www.industrialautomation.frost.com) erwirtschaftete der globale Markt für Industriecomputer im Jahr 2011 Einnahmen in Höhe von 2.134,4 Millionen US-Dollar und soll voraussichtlich bis zum Jahr 2015 auf 3.216,6 Million US-Dollar anwachsen.

„Automatisierungssysteme sind in allen Industriebereichen über speicherprogrammierbare Steuerungen (PLC) und SCADA-Systeme hinausgelangt und schliessen mittlerweile Robotik und so genannte Machine Vision Systems, also Bildverarbeitungssysteme, ein," erläutert Frost & Sullivan Program Manager Industrial Automation & Process Control, Herr Sivakumar Narayanaswamy.

Während sich der Wettbewerb auf globaler Ebene intensiviert und die Computertechnik sich immer weiterentwickelt, ziehen es die meisten Unternehmen vor, unmittelbaren und maximalen Profit durch den Einsatz neuester Technologien zu machen. Dadurch steigt das Interesse, den Entscheidungsprozess für Investitionen in den Markt für Industriecomputer weiter zu beschleunigen, da Unternehmen zum Ziel haben, ihre Prozesse mit moderner Technik aufzufrischen und zu aktualisieren, um konkurrenzfähig zu bleiben.

"Schlüsselfaktoren zur erfolgreichen Einführung von Automatisierungssystemen schließen schnellere und zuverlässigere Netzwerklösungen wie Industriecomputer ein, die - wenn sie mit fortschrittlicher Prozess-Steuerungssoftware kombiniert werden - als eine Art Überwacher der Automatisierungsabläufe mit der Fähigkeit, externe Maschinen und Anlagen anzuschließen, fungieren werden,“ fügt Herr Narayanaswamy hinzu. „Weiterhin sorgen die neuesten Verbesserungen bei Rechenleistung und Speicherfähigkeit sowie die Integration mehrerer Aufgaben auf einer Plattform dafür, dass Computerplattformen fähig sind, Terabytes von Daten aufzuzeichnen und zu analysieren, was wiederum zu einer Steigerung der Prozesseffizienz, Qualität und Produktivität führt."

Der Markt für Industriecomputer boomt im fernen Osten - besonders in Südkorea, Taiwan und China. Diese Länder produzieren Industriecomputer, die sie zu äußerst niedrigen Preisen exportieren. Da deren Qualität die Erwartungen der westlichen Märkte erfüllt, hat die fortwährende Verschärfung der Konkurrenz aus dieser Region Druck auf die etablierten europäischen Marktteilnehmer ausgeübt.

"Weil viele Endnutzer auf die Preise achten und preisgünstige Produkte aus asiatischen Ländern wie China oder Taiwan importieren, ist zu erwarten, dass diese Länder den Markt mit ihren kostengünstigen Optionen durchdringen werden, besonders im Bereich der kleinen und mittelgroßen Firmen, die sich keine hochwertigen, teuren Geräte leisten können, " so Herr Narayanaswamy weiter.

Europäische und amerikanische Lieferanten von Industriecomputern sind deshalb dazu gezwungen, ihre Preise niedrig zu halten, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, was allerdigns aufgrund höherer Produktionskosten schwierig sein könnte. Dies wiederum setzt die Hersteller von Industrierechnern unter Druck, ihre Preise niedrig zu halten, da die Kunden versuchen, ihre eigenen Kosten zu senken. Dies wird sich sowohl kurz- als auch mittelfristig auswirken, weil viele Endanwender, besonders in den asiatischen und osteuropäischen Ländern, kostengünstige Industriecomputer bevorzugen werden.

"Sobald die Endnutzer den Nutzen hocheffizienter Geräte erkennen, wird die Akzeptanz zunehmen," schließt Herr Narayanaswamy.

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Strategic Analysis of Global Industrial Computers Market (M7B7), kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com) unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdetails.

Die Studie Strategic Analysis of Global Industrial Computers Market (M7B7) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Industrial Automation & Process Control, das außerdem Analysen zu den folgenden Märkten umfasst: Analysis of Wireless Devices in European Industrial Automation Market, Automation and Control Solutions Market in Central and Eastern Europe, European Programmable Logic Controllers Market sowie European Industrial Networking/Communication Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
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Katja Feick | Frost & Sullivan
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