Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frost & Sullivan prognostiziert E-Healthcare in Westeuropa ein normes Potenzial

12.01.2010
Das europäische Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Dabei geht es zum einen um Strukturreformen, zum anderen um die mangelnde Verfügbarkeit an Ressourcen, da die Zahl der Erwerbstätigen weitaus geringer ist als die der nicht arbeitenden Bevölkerung.

Um der ständig steigenden Lebenserwartung Rechnung zu tragen, sind dringend neue Konzepte erforderlich. Erhebliche Vorteile bieten hier moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, die in diesem Bereich seit einigen Jahren auch zunehmend genutzt werden – vor allem für den Einkauf von Gesundheitsprodukten und -services sowie für den Austausch mit Gleichgesinnten und Fachleuten aus dem Gesundheitswesen.

Eine Zukunft des Gesundheitswesens ist ohne E-Healthcare nicht mehr denkbar, so eine neue Studie der internationalen Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.wireless.frost.com) – und wer auf diesen Zug nicht aufspringt, gefährdet den Implementierungserfolg des n euen Systems. Die Studie untersucht Einsatz und Potenzial der Technologien RFID, Bluetooth, GPRS, EDGE, Wi-Fi, 3G LTE, GSM, HSPA und HSPA + in den Ländermärkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien.

„Damit sämtliche Akteure über das gesamte Gesundheitswesen hinweg die neuen E-Services auch tatsächlich in ihre Arbeit integrieren, braucht es starke Anreize und Kompensationen“, meint Luke Thomas, ICT Programme Manager bei Frost & Sullivan. „Um unnötige Startschwierigkeiten zu vermeiden, benötigen die Nutzer außerdem von Anfang an gute Schulungen und Hilfestellung im Umgang mit den Geräten, Systemen und Netzwerken.“

Bisher gilt E-Healthcare allgemein eher als IT-Investition denn als Investition ins Gesundheitswesen. „Hier ist ganz klar ein Umdenken erforderlich: E-Healthcare sollte künftig als technologische Revolution im Gesundheitswesen betrachtet werden, die sämtliche Beteiligte dabei unterstützt, ihre Dienstleistungen effizienter und effektiver zu machen”, so Thomas. „Parallel dazu gilt es, die Technologie weniger kompliziert zu gestalten, denn die ältere Bevölkerung bringt diesem Medium noch immer große Skepsis und sogar Widerstand entgegen. Eine hohe Nutzerfreundlichkeit ist hier unabdingbar.“

Die zunehmende Überalterung in Europa treibt die Kosten im Gesundheitswesen exponentiell in die Höhe. „Infolge der Wirtschaftskrise ist es für Krankenhäuser in Europa äußerst schwierig, von den jeweiligen Regierungen adäquate Finanzmittel für E-Healthcare zu bekommen – vor allem dann, wenn sie die Rentabilität dieser Investition in neue Dienste nicht richtig darlegen können“, sagt Thomas.

Erfolgsentscheidende Merkmale neuer Technologien sind die Interoperabilität mit und Integrierbarkeit in die vorhandenen Systeme und Lösungen der Marktteilnehmer. Forschung und Entwicklung sollten sich auf eine Plug&Play-Technologie für die Geräte, Systeme und Lösungen konzentrieren, die von den Branchenführern angeboten werden.

Obwohl Themen wie Rückerstattung und technologische Eigenschaften sicherlich auch weiterhin Hürden darstellen werden, so sind sie doch nicht unüberwindbar. „Bedenkt man all die Pluspunkte, die mit E-Healthcare einhergehen -- ganz abgesehen von Komfort und Nutzerzufriedenheit --, überwiegen die Vorteile bei weitem”, so Thomas abschließend. „Letztlich werden die Verbrauchernachfrage und die gute Kosten-Nutzen-Relation die technologische Verfeinerung der Produkte, die Entwicklung finanzieller Anreizkonzepte und die breitflächige Nutzung weiter vorantreiben.”

Die Studie E-Healthcare in Western Europe - A Huge Market Opportunity for Wireless Technologies ist Teil des Growth Partnership Service Market Insights - Mobile Communications der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem neben anderen auch die Studien U.S. Mobile Financial Services und North American Mobile Messaging Markets gehören. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie „E-Healthcare in Western Europe - A Huge Market Opportunity for Wireless Technologies“ wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen dann per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften