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Forschungsorganisationen verfolgen akademisch geprägte Internationalisierungsstrategien

02.10.2008
Die Auslagerung von FuE nach China (Offshoring) ist kein Motiv für die Etablierung von Repräsentanzen in China.

Repräsentanzen europäischer Forschungsorganisationen in China sehen ihre Aufgabe vorrangig in der Sondierung des Marktes für ihre Forschungsdienstleistungen, der Akquisition von Forschungsprojekten, der Identifikation neuer Forschungstrends in China und der Gewinnung von Forschern für die Institute in ihren Heimatländern.

Wichtig sind hierbei die Netzwerkbildung und der Aufbau von Reputation. Häufig spielt auch die Dienstleistungserbringung für KMU, die in den chinesischen Markt eintreten wollen, eine Rolle. Die Auslagerung von FuE nach China (Offshoring) ist hingegen kein Motiv. Dies stellt einen deutlichen Unterschied zu den Internationalisierungsaktivitäten von Unternehmen dar, die durch das Offshoring z.B. Kostenvorteile realisieren wollen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts für Technologie- und Regionalpolitik der JOANNEUM RESEARCH, im Rahmen derer die Aktivitäten der chinesischen Repräsentanzen der Fraunhofer Gesellschaft, der Helmholtz Gemeinschaft, der VTT Technical Research Center of Finland, des IMEC (Belgien) und der TNO (Niederlande) untersucht wurden.

Autoren und Titel der Studie:
Berger, M., Hofer R. (2008), The Internationalisation of R&D: How About Research and Technology Organisations? - Some Conceptual Notions and Qualitative In-Sights from European RTOs in China, Wien: Joanneum Research - Institut für Technologie- und Regionalpolitik, InTeReg Working Paper No. 52-2008

Quelle: Joanneum Research

| Joanneum Research
Weitere Informationen:
http://www.joanneum.at/uploads/tx_publicationlibrary/WP_52_2008.pdf
http://www.kooperation-international.de

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