Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Finanzdienstleister betrachten DWS als beste Fondsgesellschaft in Deutschland

15.04.2009
Anlagen bei Publikumsfonds werden 2009 leicht zurückgehen, in drei bis fünf Jahren jedoch wieder um rund zehn Prozent steigen

DWS Investments wird nach einer Umfrage unter Finanzdienstleistern als die beste Fondsgesellschaft in Deutschland bewertet. Auf DWS, die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank Gruppe, folgen auf Platz zwei Carmignac Gestion und auf Platz drei Dr. Jens Ehrhardt.

Dies ergab eine Erhebung des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Unternehmensberatung MC4MS mit FONDS professionell als Medienpartner, für die 374 Personen aus dem Vertrieb von Finanzdienstleistungen sowie zentrale Verantwortliche befragt wurden. Des Weiteren erwarten die Umfrage-Teilnehmer für 2009 eine leicht rückläufige Entwicklung im Anlagevolumen in Publikumsfonds; für die nächsten drei bis fünf Jahre ist hingegen wieder mit einem Anstieg zu rechnen.

Der Lehrstuhl Bankbetriebslehre und die Unternehmensberatung MC4MS haben im Januar und Februar 2009 eine umfangreiche Befragung unter Mitarbeitern des Vertriebs sowie zentralen Verantwortlichen durchgeführt. Von den 374 befragten Personen bezeichnen sich 35 Prozent selbst als Hauptentscheider bei der Auswahl von Fondsanbietern. Mit dieser Investmentfonds-Studie ist es gelungen, eine detaillierte Analyse der Anforderungen an Fondsanbieter hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds aus Sicht von Banken und Sparkassen, unabhängigen Finanzdienstleistern, unabhängigen Vermögensverwaltern und Versicherungen zu erheben.

Überraschend ist das positive Abschneiden von kleineren Fondsgesellschaften, die sich erfolgreich gegen weitaus größere Wettbewerber positionieren konnten. Während mit DWS ein großer, etablierter Player von der Mehrzahl der Befragten als der beste Fondsanbieter in Deutschland wahrgenommen wird, konnte sich mit Carmignac Gestion ein kleineres Institut den zweiten Platz sichern. Unter den Hauptentscheidern bei der Fondsanbieterauswahl kommt Carmignac Gestion sogar auf den ersten Platz.

"Es ist sehr erfreulich, wie die erst 1989 gegründete, unabhängige französische Carmignac Gestion es geschafft hat, sich auch im deutschen Markt zu etablieren. Dies zeigt doch, dass durch Produktqualität auch im hartumkämpften und durch Verbünde zum Teil gegen Drittanbieter abgeschotteten Markt relativ schnell Erfolge in der Wahrnehmung des Vertriebs erzielt werden können", so Marc Ahlers, Managing Director MC4MS.

Bei der Auswahl von Fondsgesellschaften setzt man im Vertrieb in erster Linie auf die Produktqualität, gefolgt vom Faktor "Marke und Image" sowie "Produktpalette". Innerhalb der Produktqualität sind es die Leistungsfaktoren "Performance der Produkte" sowie der vorzuweisende "Track record der Produkte".

"Die ausgesprochen hohe Teilnehmerzahl ermöglicht uns eine aussagekräftige Analyse des Fondsvertriebs in Deutschland", teilte Prof. Dr. Dietmar Leisen, Inhaber des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, zu den Ergebnissen mit. "Für das aus Vertriebssicht wichtigste Erfolgskriterium 'Produktqualität einer Fondsgesellschaft' wurde die Performance der letzten Jahre als das wichtigste Entscheidungskriterium genannt. Überraschenderweise haben 'Auszeichnungen und Awards' hingegen eine deutlich geringere Bedeutung im Drittvertrieb."

Die vorliegende Studie zeichnet sich zum einen durch ihre inhaltliche Tiefe aus, zum anderen durch die Auswertung von vielen Teilbereichen. Die Ergebnisse liefern wertvolle Informationen für alle Unternehmen, die in der Finanzdienstleistungsbranche mit Investmentfonds befasst sind. Mehr Informationen zur Studie sind unter http://www.investmentfonds-studie.de zu finden.

Kontakt und Informationen:
Dipl.-Kffr. Yvonne Kreis
Lehrstuhl für Bankbetriebslehre
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. +49 (0) 6131 39-23992
Fax +49 (0) 6131 39-29905
E-Mail: yvonne.kreis@uni-mainz.de
Dipl.- Kfm. Marc Ahlers
MC4MS
Kreidelstr. 2a
65193 Wiesbaden
Tel. +49 (0) 611 9757-500
Fax +49 (0) 611 17444-83
E-Mail: info@mc4ms.de

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.mc4ms.de
http://www.finserv.bwl.uni-mainz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise