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Experten sehen leichte Erholung am M&A-Markt

15.02.2010
Krise eröffnet Potenzial für Investitions- und Restrukturierungsprojekte

Unternehmen und Private Equity-Fonds gehen davon aus, in diesem Jahr mehr Fusionen oder Übernahmen abzuschließen als 2009 und rechnen dabei auch mit einem leichten Anstieg des durchschnittlichen Transaktionsvolumens.

Bewegung wird vor allem in Branchen erwartet, die von der Wirtschafts- und Finanzkrise am stärksten betroffen sind, wie etwa der Banken- und Finanzdienstleistungsbereich sowie der Gesundheitssektor. Das hat eine KPMG-Umfrage unter 360 M&A-Verantwortlichen von Unternehmen und Private Equity-Fonds ergeben.

Drei von vier Befragten (74 Prozent) planen nach eigenen Angaben im Jahr 2010 den Kauf eines anderen Unternehmens. Ebenso viele wollen sich dabei auf Deals bis zu 250 Millionen US-Dollar konzentrieren. Immerhin 15 Prozent der M&A-Experten gehen von einem durchschnittlichen Kaufvolumen zwischen 250 Millionen und 500 Millionen US-Dollar aus; 2009 waren es nur neun Prozent. KPMG-Partner Leif Zierz, Leiter des Bereichs Trasanctions & Restructuring: "Die Wirtschafts- und Finanzkrise sorgt dafür, dass sich für Unternehmen und Investoren interessante Investitions- und Restrukturierungsmöglichkeiten ergeben - auch wenn die Frage der Fremdfinanzierung oft noch ein großes Hindernis darstellt. Insgesamt aber zeigt unsere Umfrage, dass die Unternehmen wieder optimistischer gestimmt sind und für den M&A-Markt 2010 mit einer leichten Erholung rechnen."

Pressekontakt:
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marita Reuter/Thomas Blees
Tel.: (0 30) 20 68-11 18, Fax: (0 30) 20 68-11 48
eMail: mreuter@kpmg.com / tblees@kpmg.com

Thomas Blees | KPMG
Weitere Informationen:
http://www.kpmg.de

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