Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EUROSTUDENT: Neue Studie beschreibt Profil der Bologna-Studierenden

29.04.2009
Die Bologna-Studentin beginnt ihr geisteswissenschaftliches Studium direkt nach der Schule mit 19 Jahren, kommt aus einem gebildeten Elternhaus und wird nach dem Studium eine adäquate Beschäftigung mit überdurchschnittlichem Verdienst finden.

So lässt sich das Profil der europäischen Durchschnittsstudentin beschreiben. Eine neue Studie von EUROSTUDENT und Eurostat analysiert darüber hinaus die erhobenen Daten eingehender, um Ähnlichkeiten und Unterschiede der Studierendenprofile offen zu legen.

Anlässlich der Bologna-Ministerkonferenz am 28. und 29. April 2009 in Leuven/ Louvain-la-Neuve stellen Vertreter von EUROSTUDENT und Eurostat Ergebnisse ihrer neuen Studie zur sozialen Dimension im Bologna-Prozess vor. Ziel ist es, den Bildungsministern der 46 Signatarstaaten des Bologna-Prozesses neue Vergleichsdaten zur Verfügung zu stellen und somit den Weg zu einem Europäischen Hochschulraum sowie weitere Reformschritte auch über 2010 hinaus wissenschaftlich zu begleiten.

Folgende Themenbereiche werden in der Studie analysiert, um die soziale Dimension im Bologna-Raum zu vermessen: der Zugang zu Hochschulbildung, die Rahmenbedingungen sowie die Erträge des Studiums und die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden. Darüber hinaus präsentiert der Bericht wichtige Ergebnisse zur Mobilität von Studierenden, Graduierten und wissenschaftlichem Personal. Neben der vergleichenden Analyse gestatten Länderprofile den Blick auf die spezifische Situation in den einzelnen Staaten des Bologna-Raums.

Der Bericht umfasst, wo möglich, alle 46 Unterzeichnerstaaten des Bologna-Prozesses. Die zwei Hauptdatenquellen sind die Amtliche Statistik von Eurostat sowie die Daten aus dem letzten EUROSTUDTENT-Bericht. EUROSTUDENT ist ein von der Hochschul-Informations-System GmbH in Hannover koordiniertes Netzwerk, das Basisinformationen und vergleichbare Schlüsseldaten zur Beschreibung der sozialen und ökonomischen Lage von Studierenden in Europa zur Verfügung stellt. An der dritten Projektrunde beteiligten sich 23 europäische Länder. Im November 2008 begann die vierte Runde, in der eine weitere Erhöhung der Zahl der teilnehmenden Länder angestrebt wird. Der Bericht "The Bologna Process in Higher Education in Europe. Key indicators on the social dimension and mobility" steht auf den Internetseiten von EUROSTUDENT und Eurostat zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Nähere Auskünfte:
Dr. Dominic Orr
Tel: 0511 / 1220-372
orr@his.de
Nicole Rohde
Tel: 0511 / 1220-269
rohde@his.de
Pressekontakt:
Theo Hafner
Tel: 0511 / 1220-290
hafner@his.de
Tanja Barthelmes
Tel: 0511 / 1220-384
barthelmes@his.de

Theo Hafner | idw
Weitere Informationen:
http://www.his.de
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-78-09-653/EN/KS-78-09-653-EN.PDF

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

Luftfahrt der Zukunft

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neuer Mechanismus der Gen-Inaktivierung könnte vor Altern und Krebs schützen

23.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Alge im Eismeer - Genom einer antarktischen Meeresalge entschlüsselt

23.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Energieproduzierende Fenster stehen kurz bevor

23.02.2017 | Energie und Elektrotechnik