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Europäische Studie zeigt neue Wege zu besseren Leistungen von Schülern in Naturwissenschaften

10.09.2008
Eine aktuelle EU-Studie der beteiligten Länder Dänemark, Deutschland, Finnland, Rumänien, Spanien und Tschechien belegt eindeutig: Werden Schülerinnen und Schüler in Europa projektorganisiert und problembasiert in den naturwissenschaftlichen Fächern unterrichtet, erhöht sich nicht nur die Motivation der Schüler, es erhöhen sich auch Lernerfolge und Leistungen.

Durchgeführt wurde diese Studie mit dem Titel: "Schools Science Teaching by Project Orientation (POPBL)" an der FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven unter der Gesamtleitung von Prof. Maria Krüger-Basener. An der EU-Studie waren insgesamt 13 europäische Schulen mit rund 1000 Schülerinnen und Schülern beteiligt.

Die Untersuchung belegt außerdem, dass ebenso die Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Physik, Chemie und Biologie an den beteiligten Schulen in Europa eine neue Begeisterung für ihre Fächer entdecken, wenn sie den SchülerInnen zutrauen, eigene Fragestellungen entlang naturwissenschaftlicher Phänomene zu formulieren und deren Lösungen zu erarbeiten.

Darüber hinaus konnte in der Studie gezeigt werden: Ein projektorientierter und problembasierter Unterricht lässt sich mit dem vorgegebenen Curriculum der Länder vereinbaren.

Weitere Informationen zu dieser Studie und der POPBL Unterrichtsmethode gibt die Abschlusstagung am Freitag, den 26. September 2008 an der FH OOW am Studienort Emden, zu der unter http://www.fh-oow.de/popbl Informationen und ein Anmeldeformular zu finden sind.

Die Schirmherrschaft zu diesem Symposium hat der niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann übernommen. Als Gastvortragende konnten eine Expertin aus dem finnischen Wissenschaftsministerium und ein Wissenschaftler der Universität Aalborg/Dänemark gewonnen werden, der langjährige Erfahrung mit POPBL - Project Organized Problem Based Learning mitbringt.

Anke Westwood | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-oow.de
http://www.fh-oow.de/popbl

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