Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europa steht bis 2017 fünfstelliges Wachstum an installierter Kapizität von Smart Meters bevor

16.02.2012
Deutschland wird durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 81 Prozent zwischen 2010 und 2017 prognostiziert

Der Europamarkt für intelligente Zähler, so genannte Smart Meters, befindet sich in einer Wachstumsphase. Während Länder, wie Dänemark, Finnland und Norwegen derzeit bereits signifikante Entwicklungen vorzuweisen haben, ist in Grossbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal eine grossangelegte Einführung der Smart Meter geplant, um die von der Europäischen Union festgelegten Energieziele und Umweltregelungen zu erreichen.

Obwohl Deutschland eins der führenden Länder in Bezug auf die Generation von erneuerbarer Energie ist, muss hier der rechtliche Rahmen noch geschaffen werden, um die bisher verhältnismässig geringe Zahl installierter Smart Meter zu erhöhen.

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.energy.frost.com) erwirtschaftete der europäische Smart-Meter-Markt im Jahr 2010 Umsätze von 318,4 Millionen US-Dollar, die bis zum Jahr 2017 auf 1,93 Milliarden US-Dollar bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 29,3 Prozent anwachsen werden. Im selben Zeitraum soll die installierte Kapazität von Smart Meters in Europa von 43,90 Millionen (2010) auf 200,43 Millionen (2017) anwachsen. Dem Markt steht eine intensive Wachstumsphase ab 2012 bevor, nachdem das EU-Normungsmandat veröffentlicht werden wird. Die Standardisierung wird sich auf die zukünftige Entwicklung und Innovation von Smart Meters auswirken.

In Europa wird der Markt für Smart Meters und intelligente Netze durch Regierungsvorgaben angetrieben. Innerhalb der einzelnen Regionen und Länder herrschen jedoch Unterschiede in Bezug auf die verschiedenen gesetzlichen Vorgaben, die einen direkten Einfluss auf die Einführung der intelligenten Zähler haben.

In Deutschland arbeitet die ‚Deutsche Energie Agentur’ mit den verschiedenen Unternehmen im Markt zusammen, um die Einführung der intelligenten Zähler mit Hilfe von Standards und rechtlicher Grundlagen zu untermauern. Die Agentur unterstützt dabei die Integration von Smart-Meter-Standards, um die Energieeffizienz zu erhöhen. Die Aussichten für zukünftige Investitionen in diesem Markt sind äusserst positiv, doch es fehlen rechtliche Rahmenbedingungen. Einige Stromversorgungsunternehmen führen Pilotprojekte durch, doch die einzelnen Marktteilnehmer warten auf eine eindeutige rechtliche Grundlage, um eine grossangelegte Einführung bis 2013 voranzutreiben. Für Deutschland wird daher erwartet, dass der Markt mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 81 Prozent zwischen 2010 und 2017 anwachsen wird, doch erst ab 2014 an Dynamik gewinnt.

„Der Smart-Meter-Markt hat positiven Auftrieb durch die Einführung intelligenter Netze sowie von Seiten der eneuerbaren Energien erhalten und wird sich dementsprechend erfolgreich weiterentwickeln,“ erläutert Frost & Sullivan Research Analystin, Neha Vikash. „Intelligente Zähler müssen auf eine Integration von erneuerbarer Energie ausgerichtet sein. Die Europäische Union zielt auf die Erreichung der 20-20-20-Ziele ab als notwendiger Antrieb zur Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien, während das dritte EU-Energiepaket auf eine 80-prozentige Marktpenetration von intelligenten Zählern im privaten Wohnbereich bis 2020 ausgerichtet ist.“

Derzeit agieren weniger als 20 Anbieter im europäischen Smart-Meter-Markt. Der Wettbewerb zwischen Herstellern, Stromversorgungs-, IT- und Netzwerkunternehmen sowie Fernüberwachsungs- und Automatisierungsunternehmen ist jedoch sehr hoch und wird sich voraussichtlich noch durch neu hinzukommende Unternehmen, die in den Markt eintreten werden, intensivieren. Besonders chinesische und andere asiatische Unternehmen werden im Laufe der nächsten ein bis zwei Jahre in den Markt drängen.

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie European Smart Meter Markets kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie European Smart Meter Markets ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Energy & Power, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Asia-Pacific Substation Integration and Automation Market, Analysis of the Wind Turbine Components Market, Strategic Analysis of the Opportunities in the Brownfield and Marine Support Services, European Cogeneration Market und European Low Voltage Switchgear Markets. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: European Smart Meter Markets (M6BD-14)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
11.04.2018 | Universität Bern

nachricht »Zweites Leben« für Smartphones und Tablets
16.03.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Im Focus: Gamma-ray flashes from plasma filaments

Novel highly efficient and brilliant gamma-ray source: Based on model calculations, physicists of the Max PIanck Institute for Nuclear Physics in Heidelberg propose a novel method for an efficient high-brilliance gamma-ray source. A giant collimated gamma-ray pulse is generated from the interaction of a dense ultra-relativistic electron beam with a thin solid conductor. Energetic gamma-rays are copiously produced as the electron beam splits into filaments while propagating across the conductor. The resulting gamma-ray energy and flux enable novel experiments in nuclear and fundamental physics.

The typical wavelength of light interacting with an object of the microcosm scales with the size of this object. For atoms, this ranges from visible light to...

Im Focus: Wie schwingt ein Molekül, wenn es berührt wird?

Physiker aus Regensburg, Kanazawa und Kalmar untersuchen Einfluss eines äußeren Kraftfeldes

Physiker der Universität Regensburg (Deutschland), der Kanazawa University (Japan) und der Linnaeus University in Kalmar (Schweden) haben den Einfluss eines...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nachhaltige und innovative Lösungen

19.04.2018 | HANNOVER MESSE

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur optischen Kernuhr

19.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics