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Eurex Clearing veröffentlicht Studie über Kapitaleffizienzen durch zentrales Clearing

10.04.2014

Quantitative Analyse über die wirtschaftlichen Vorteile des zentralen Clearings basierend auf den neuen Kapitalregeln/ Ergebnisse der Analyse belegen die Kostenvorteile eines integrierten, produktübergreifenden CCPs wie Eurex Clearing

Eurex Clearing, Europas führendes Clearinghaus, hat heute die Studie „The Future of Central Clearing – Maximizing capital and cost efficiency through an integrated cross-product CCP clearing service“ vorgestellt. Diese Studie wurde unterstützt von Oliver Wyman, eine der führenden internationalen Management-Consulting-Firmen, die von Eurex Clearing mit der Analyse beauftragt wurde.

Die Studie analysiert die Auswirkungen der neuen Kapital- und Sicherheitenanforderungen auf die Märkte für Derivate und Wertpapierfinanzierungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Nettingeffizienz, Struktur des Clearingfonds und effizientes Sicherheitenmanagement die Haupttreiber für Kapitaleffizienz sind.

Sell-Side- und Buy-Side-Teilnehmer können durch die Bündelung ihrer Clearingaktivitäten auf einem integrierten, produktübergreifenden CCP ihre Kapital- und Finanzierungskosten erheblich reduzieren. Neben den Einsparungen durch das Cross-Margining zwischen OTC- und börslichen Derivaten können erhebliche Effizienzen durch ein produktübergreifendes Netting der Risikopositionen, eine einheitliche Clearingfonds-Struktur und Services im Bereich Sicherheitenmanagement erzielt werden.

„Die Entscheidung, wie Portfolios auf die verschiedenen CCPs aufgeteilt werden, spielt für Sell Side- und Buy Side-Teilnehmer eine maßgebliche Rolle, um Effizienzen zu maximieren. Unsere Analyse quantifiziert die Effekte zum ersten Mal umfassend aus Sicht eines Marktteilnehmers. Die Ergebnisse zeigen, dass Eurex Clearing‘s Ansatz eines integrierten, produktübergreifenden Clearingangebots zu erheblichen Kosteneinsparungen führt“, sagte Matthias Graulich, Chief Client Officer von Eurex Clearing.

Die neuen Regulierungsmaßnahmen wie Basel III, CRD IV oder auch EMIR zur Stärkung der Sicherheit und Integrität der Finanzmärkte erhöhen die Kapital- und Sicherheiten-Anforderungen sowohl für Derivatetransaktionen als auch Wertpapierfinanzierungen. In der Studie finden sich detaillierte Fallstudien für typische Portfolios von globalen und regionalen Banken sowie Investment- und Hedgefonds, in denen die Kostenkomponenten für Risikopositionen in Zinsderivaten, Repo- und Wertpapierleihegeschäften untersucht werden.

Fazit: Für diese Assetklassen kann ein integrierter, produktübergreifender CCP mit einem breiten Spektrum an hinterlegbaren Sicherheiten bis zu 4–5 Mrd. Euro zusätzliche Kostenvorteile für Europas Sell- und Buy-side-Firmen erzielen.

Eurex Clearing ist die führende Plattform für auf Euro lautende Aktien- und Zinsderivate mit einem integrierten Clearing-Service für OTC-Zinsswaps, Bund-, Bobl-, Schatz- und Euribor-Futures sowie für Repo- und Wertpapierleihegeschäfte. Ab dem 26. Mai wird Eurex Clearing mit Release 2 von Eurex Clearing Prisma, dem neuen portfolio-basierten Risikomanagementsystem, das Cross-Margining von OTC und börslichen Zinsderivaten anbieten.

Studie „The Future of Central Clearing – Maximizing capital and cost efficiency through an integrated cross-product CCP clearing service“

Pressekontakt:

Heiner Seidel, Tel.: +49-69-2 11-1 15 00, E-Mail:

heiner.seidel@eurexclearing.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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