Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EU-Standards als Wachstumstreiber im osteuropäischen ACS-Markt

03.03.2010
Nachdem der westeuropäische Markt für Automations- und Steuerlösungen (ACS) sein Reifestadium erreicht hat, eröffnen sich in Osteuropa bedeutende neue Wachstumschancen.

Wichtige Impulse dafür liefert die Europäische Union, die die neuen Mitgliedsstaaten mit gezielten Investitionen bei der Umsetzung der EU-weiten Standards unterstützen will. Entsprechend prognostiziert die Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.industrialautomation.frost.com) dem osteuropäischen ACS-Markt eine Umsatzsteigerung von 597,8 Mio. US-Dollar im Jahr 2008 auf 844,9 Mio. US-Dollar im Jahr 2015. Die Studie deckt folgende Anwenderindustrien ab: Energieerzeugung, Chemie, Öl und Gas, Lebensmittel und Getränke, Pharma, Pulpe und Papier, Wasser und Abwasser sowie Metall und Bergbau, Zement und Glas und Textilien.

„Die Entwicklung ihrer vorhandenen Automations- und Steuerlösungen hat für die Anwenderindustrien höchste Priorität“, erläutert Katarzyna Owczarczyk, Research Analystin bei Frost & Sullivan. „Bei ihrem Angebot zielen die ACS-Anbieter darauf ab, die Bestimmungen der EU und anderer Standardisierungsgremien zu erfüllen, die spätestens seit dem EU-Beitritt für die Region gelten.“ Konkret geht es dabei beispielsweise um Vorschriften der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (OSHA), der US-Umweltschutzbehörde EPA, der US-Arzneimittelbehörde FDA oder auch um die REACH-Regelung der EU (Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe). Entsprechende Anreize zur Implementierung einer adäquaten Produktionsstruktur liefern die EU und diverse Behörden in Form regionaler Projekte in unterschiedlichen Sektoren.

Als größte Herausforderung im osteuropäischen ACS-Markt nennt Frost & Sullivan die Kompatibilität der neuen Lösungen mit bereits vorhandenen Systemen. In den ehemals kommunistischen Ländern muss die Technologie nahezu in allen Fabriken überholt werden. „Die Nachfrage der Kunden konzentriert sich auf die Aufrüstung ihrer alten ACS-Lösungen“, so Owczarczyk. „Der Hauptgrund für die verzögerte Einführung ist dabei die Skepsis bezüglich der Kompatibilität. Wer in diesem Punkt das Vertrauen der Endanwender gewinnen kann, hat schon viel gewonnen.”

Kompatible Lösungen mit offener Architektur sind auch deshalb so interessant für die Anwenderindustrien, weil sie die Nutzung eines breiten Angebots von unterschiedlichen Herstellern ermöglichen und so individuelle Bedürfnisse komplett abgedeckt werden können. „Zudem lassen sich durch die Standardisierung Zeit und Kosten für Service und Mitarbeiterschulung senken – auch dies ein nicht unerhebliches Verkaufsargument“, meint Owczarczyk.

Die Studie Automation and Control Solutions Market in Eastern Europe ist Teil des Growth Partnership Service Industrial Automation & Process Control der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem auch folgende Studien gehören: Automation and Control Solutions Market in Eastern Europe, EMEA Automation and Control Solution Services Market, World Programmable Logic Controllers Factbook, World Supervisory Control and Data Acquisition und World Distributed Control System (DCS) Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum osteuropäischen ACS-Markt wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie:
Automation and Control Solutions Market in Eastern Europe (M427)
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.frost.com/prod/servlet/press-release.pag?docid=194662906

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie