Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erholung im Bausektor eröffnet den Märkten für Bauchemieprodukte und -werkstoffe in GUS- und MOE-Ländern neue Möglichkeiten

04.04.2011
Dem Sektor für Bauchemieprodukte und -werkstoffe in den aufstrebenden Regionen von Mittel- und Osteuropa (MOE) und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bieten sich zukünftig zahlreiche Möglichkeiten. Der Markt für Bauchemikalien und -werkstoffe erholt sich gerade langsam nach der Wirtschaftskrise. Die von europäischen Richtlinien und staatlichen Anreizen unterstützten Verbesserungen in der Bauindustrie eröffnen neue Chancen für das Marktwachstum.

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, erwirtschaftete der Markt für Bauchemikalien und -werkstoffe in verschiedenen GUS- und MOE-Staaten im Jahr 2010 Umsätze von 5.901,8 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2017 sollen diese auf 7.660,4 Millionen Euro ansteigen.

Die Studie erfasst die Produkte Farben und Beschichtungen, Klebstoffe und Dichtungsmittel sowie Isolierstoffe und Kunststoffbauteile. Analysiert wurden die Märkte Weißrussland und Ukraine in der GUS-Region, die baltischen Staaten sowie verschiedene Märkte in Mittel- und Osteuropa, darunter die Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei.

„Bauchemieprodukte und -werkstoffe, wie Farben und Beschichtungen, Klebstoffe und Dichtungsmittel, Isolierstoffe und auch Kunststoffbauteile gewinnen immer mehr an Bedeutung als Mittel, um die Eigenschaften von Endprodukten zu verbessern“, berichtet Anna Jarosik, Research Analystin bei Frost & Sullivan. „Marktteilnehmer investieren in neue Technologien und schenken dem Umwelt- und Gesundheitsprofil ihrer Produkte verstärkte Aufmerksamkeit.“

Da es sich um einen ziemlich fragmentierten Markt handelt, ist es besonders wichtig, optimale Kundenbeziehungen herzustellen. Marktteilnehmer differenzieren sich durch innovative und multifunktionale Produkte, die auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind.

Die Anforderungen an Endprodukte sind häufig durch die europäische Gesetzgebung bestimmt, wie durch die REACH-Verordnung, die Recycling-Richtlinien, die Energieausweise und die geregelte Emission von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), die auf den Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit ausgerichtet sind. Derartige Anforderungen dürften in Zukunft noch strenger werden und so zu weiteren Verbesserungen in allen Bauchemieprodukten und -werkstoffen führen, in dem Bestreben die erwünschten Eigenschaften zu erreichen. Dies wird das Marktwachstum ankurbeln.

Für einen volumengetriebenen und margenschwachen Markt wie die Bauindustrie müssen die zusätzlichen Kosten wie Farben und Beschichtungen, Klebstoffe und Dichtungsmittel, Isolierstoffe und Kunststoffbauteile in Form von verbesserten Eigenschaften, erhöhter Qualität und Effizienz gerechtfertigt werden. Kunden wenden sich wo irgend möglich günstigeren Alternativen zu, und Hersteller sollten daher stets ein Auge auf konkurrierende Technologien haben und sicherstellen, dass die höheren Preise ihrer Produkte auch gerechtfertigt sind.

Eine enge Beziehung zwischen Herstellern von Bauchemieprodukten und -werkstoffen und ihren Kunden dient beiden Seiten, da der Kunde dabei Hilfe und Ratschläge hinsichtlich der Produkte erhalten kann und der Hersteller nützliches Feedback für potentielle Verbesserungen bzw. Informationen über neue Anwendungsgebiete. Wichtig ist hierbei für Unternehmen auch, innovative und ergänzende Lösungen anzubieten und einen kostenbewussten Ansatz beizubehalten.

„Hersteller von Bauchemikalien und -werkstoffen sollten in der Lage sein, ihre Produkte auf die Bedürfnisse der Kunden zuzuschneiden“, erklärt Frau Jarosik abschließend. Durch die Bildung von Partnerschaften mit dem Kunden können innovative Anwendungsmöglichkeiten und Entwicklungen gefördert werden und Hersteller können sich auf spezielle Eigenschaften konzentrieren, die für den Erfolg in einem speziellen Endverbrauchermarkt erforderlich sind.“ Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie Chemicals and Materials Growth Opportunities for Construction in CEE and CIS wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Chemicals and Materials Growth Opportunities for Construction in CEE and CIS ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Chemicals & Materials, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Construction & Utilities CEO 360 Perspective – Market Highlights & Growth Opportunities for Chemicals and Materials, Indian Construction Chemicals Market, Latin American Market for Construction Chemicals und Southeast Asian Market for Construction Chemicals. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Chemicals and Materials Growth Opportunities for Construction in CEE and CIS (M637 – 39)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.chemicals.frost.com
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Ab ins Ungewisse: Über das Risikoverhalten von Jugendlichen
19.01.2017 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Der Klang des Ozeans
12.01.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie

Vom Feld in die Schule: Aktuelle Forschung zu moderner Landwirtschaft für den Unterricht

23.01.2017 | Bildung Wissenschaft

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten