Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einsatz von Lithium-Ionen Batterien in industriellen Anwendungen wächst

22.01.2013
Umsätze werden sich in den nächsten vier Jahren voraussichtlich vervierfachen; inhärente Vorteile treiben Nutzerzahlen an, wenn die Kosten zunächst auch höher sind

Industrielle Anwendungen stellen ein substantielles und bisher noch ungenutztes Wachstumspotential für Lithium-Ionen Batterien dar.

Der steigende Bedarf an mobilen Werkzeugen, Datenkommunikationseinrichtung sowie Energiespeicheranwendungen für regenerative Energie werden die Nachfrage nach Lithium-Ionen Batterien antreiben.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.powersupplies.frost.com) erwirtschaftete der europäische Markt für Lithium-Ionen Batterien für den industriellen Einsatz im Jahr 2013 Umsätze in Höhe von 748,2 Millionen US-Dollar und wird bis 2017 voraussichtlich auf 1.644,2 Millionen US-Dollar anwachsen. Die Studie untersuchte den Einsatz von Lithium-Ionen Batterien in sechs verschiedenen Anwendungsbereichen: industrielle Werkzeuge, Medizintechnik, Luftfahrt und Verteidigung, Datenerfassung, Energiespeicher sowie Telekom und Datenübertragung.

“Eine hohe Energiedichte, das leichte Gewicht, verbesserte Leistung sowie der Langzeitlebenszyklus sind die Hauptfaktoren, die zum Einsatz von Lithium-Ionen Batterien in der Industrie anregen,” erläutert Frost & Sullivan Energy and Power Supplies Industry Manager, Frau Suba Arunkumar. “Diese der Batterie inhärenten Vorteile untermauern das Interesse an den Batterien, auch wenn deren tatsächlicher Einsatz mit höheren Kosten verbunden ist.”

Die genannten Eigenschaften unterstreichen zudem das Einsatzpotential der Batterien in Energiespeicheranwendungen. Im letzten Jahr sorgten die Back-up-Anwendungen für die Mehrheit der Umsätze. Der Anteil von Energiespeichersystemen im Wohn- und Gemeindebereich wird jedoch voraussichtlich nach 2015 ernorm ansteigen.

“Anreize, um den Einsatz von erneuerbaren Energien anzutreiben, bringen das Marktwachstum voran, indem sie den Bedarf des Eigenverbrauchs der generierten Energie erhöhen,” fügt Frau Arunkumar hinzu. “Dies wird zu einer erhöhten Nachfrage nach Lithium-Ionen Batterien führen.”

Eine der grössten Herausforderungen für die Marktteilnehmer ist jedoch der hohe Ausgangspreis, der eine breitere Einführung bei stationären Anwendungen verhindert.

“Da es sich um geringe Mengen und einen noch relativ neuen Markt handelt, sind Lithium-Ionen Batterien etwas teurer als andere Batterien, wie z.B. auf Basis von Chemikalien wie Bleisäure, Nickel-Cadmium und Nickel-Metallhydrid,” so Frau Arunkumar abschliessend. “Sobald grosse Verkaufsvolumen erreicht werden, ähnlich derer im Consumer-Bereich, wird der Preis der Batterien voraussichtlich fallen und der Einsatz ansteigen.”

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans aktueller Studie European Lithium-ion Battery Market for Industrial Applications (M8BD), wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, unter (katja.feick@frost.com) mit Ihren vollständigen Kontaktdetails.

Die Studie European Lithium-ion Battery Market for Industrial Applications (M8BD) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Power Supplies & Batteries, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Global Thin-film Battery Market, Chinese Uninterruptible Power Supplies Market, and Global Inverter Market for Renewable Energy Systems. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/FrostSullivanDe
www.facebook.com/FrostandSullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.powersupplies.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Dialysepatienten besser vor Lungenentzündung schützen
17.01.2018 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Neue Studie der Uni Halle: Wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum verändert
12.01.2018 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics