Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eindrucksvolle Tests in der virtuellen Welt von Morgen

27.05.2013
Haben Sie Vertrauen in das "Internet der Dinge"? Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik sucht erneut Teilnehmer für Versuche in der virtuellen Realität

Das "Internet der Dinge" wird in Zukunft eine Vielzahl technischer Kommunikations- und Informationssysteme miteinander verbinden. Sie werden Teil des täglichen Lebens, genauso wie es heute Handys sind.

Im "Internet der Dinge" werden viele Objekte - darunter auch Alltagsgegenstände wie ein Kühlschrank oder Ducker - durch Software, Speicher, Sensoren und Kommunikationslösungen intelligent und können beispielsweise über das Internet eigenständig Informationen austauschen, zielgerichtete Aktionen auslösen und sich wechselseitig steuern. Die Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien des "Internet der Dinge" sind jedoch meist sehr technisch und für Benutzer oft nur schwer verständlich.

Deshalb müssen Vertrauenswürdigkeit, Sicherheit und Datenschutz des Benutzers bei der Entwicklung der Systeme, die das "Internet der Dinge" betreffen, im Vordergrund stehen. Um die Nutzer möglichst frühzeitig in den Entwicklungsprozess der "intelligenten Dinge" mit einzubeziehen, nutzt das europäische uTRUSTit-Forschungsprojekt, an dem auch die TU Chemnitz beteiligt ist, das moderne Medium der virtuellen Realität. So wird es möglich, Nutzertests an realgetreuen, wenn auch virtuellen Modellen durchzuführen, noch bevor die realen Prototypen fertig umgesetzt sind.

Die Chemnitzer Wissenschaftler des Projektes "uTRUSTit - Usable Trust in the Internet of Things" erforschen das Vertrauen der Nutzer in das "Internet der Dinge". Zur abschließenden Beurteilung finden im Virtual Reality Center Production Engineering (VRCP) der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik wieder Nutzertests statt, nachdem die Versuche im Vorjahr sehr erfolgreich verliefen. Die Professur sucht ab sofort Probanden, die in der virtuellen Realität intelligente Geräte im Büro der Zukunft oder der Wohnung der Zukunft benutzen wollen. Dabei interessiert die persönliche Meinung zu Interaktionsmöglichkeiten sowie zu dem Feedback, welches das "Internet der Dinge" in verschiedenen Anwendungsfällen gibt.

Der Test dauert pro Teilnehmer etwa eineinhalb Stunden. Dabei werden die Probanden mit Hilfe von Handy und Tablet-PC mit dem "Internet der Dinge" interagieren und ihre Eindrücke mitteilen. Die Tests werden bis 14. Juni 2013, jeweils Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr, stattfinden. Die Teilnehmer der Studie erhalten eine Aufwandsentschädigung. Interessenten können sich mit einer formlosen E-Mail bei Franziska Pürzel für die Teilnahme an der Nutzerstudie bewerben: franziska.puerzel@mb.tu-chemnitz.de. Personen, die an den der ersten Runde der Nutzertests teilgenommen haben, sind von einer erneuten Teilnahme ausgeschlossen.

Weitere Informationen zur Studie erteilt Franziska Pürzel, Mitarbeiterin der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Telefon 0371 531-37528, E-Mail franziska.puerzel@mb.tu-chemnitz.de

Projekt-Homepage: http://www.utrustit.eu

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.utrustit.eu
http://www.tu-chemnitz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten