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Ehrenamtlicher Naturschutz in Sachsen – IÖR erstellt Analyse für Umweltministerium des Freistaates

08.05.2012
Es gibt gute Gründe, das Naturschutz-Ehrenamt in Sachsen zu stärken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Dresden, die für das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) erarbeitet wurde. Jetzt präsentierte das Umweltministerium gemeinsam mit dem Sächsischen Landkreistag die Ergebnisse der Öffentlichkeit.

In der Studie "Analyse des ehrenamtlichen und privaten Naturschutzes in Sachsen" haben die Wissenschaftler des IÖR aktuelle Erkenntnisse zur Situation des ehrenamtlichen und privaten Naturschutzes in Sachsen zusammengetragen.

Dazu hatten sie nicht nur vorhandene Daten ausgewertet und aufbereitet, ebenso waren umfangreiche Befragungen Teil der Untersuchung. Die Analyse zeigt, dass der Naturschutz in Sachsen zu großen Teilen durch ehrenamtliche Arbeit gestützt wird. Deutlich wurden auch Herausforderungen, vor denen das Naturschutz-Ehrenamt im Freistaat steht.

Dazu gehört, dass sich viele ehrenamtliche Naturschützer mehr Anerkennung durch die Öffentlichkeit sowie verstärkte Weiterbildungsangebote und eine bessere Zusammenarbeit mit den Behörden wünschen. Deutlich wurde auch, dass dem ehrenamtlichen Naturschutz in Sachsen der Nachwuchs fehlt.

Mit zahlreichen Handlungsempfehlungen geben die Wissenschaftler des IÖR Hinweise, wie diesen Herausforderungen begegnet und der ehrenamtliche Naturschutz in Sachsen gestärkt werden kann. Einige dieser Handlungsempfehlungen werden bereits umgesetzt, erläuterte der sächsische Umweltminister Frank Kupfer am Freitag. Zusammen mit den Landkreisen und Kommunen sollen weitere Schritte eingeleitet werden.

Heike Hensel | idw
Weitere Informationen:
http://www.ioer.de/
http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/169076
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/Abschlussbericht_Ehrenamt_01_09_2011_mit_Anlagen.pdf

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