Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Drahtlose Geräte werden die Industrieanlagen der Zukunft optimieren

24.10.2012
Bedarf an betrieblicher Mobilität und Flexibilität treibt den Einsatz von drahtlosen Geräten in der Automatisierung voran

Seit ihrer erstmaligen Einführung in den Maschinenhallen hat sich die Drahtlostechnologie stetig weiterentwickelt, während sich gleichzeitig die Wahrnehmung der Endanwender im Hinblick auf die drahtlosen Geräte in der Industrie verändert hat. Heute gelten diese Geräte nicht mehr nur als Kabelersatz, sondern sind zu einem wichtigen Baustein bei der Anlagenoptimierung geworden.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.industrialautomation.frost.com) erwirtschaftete der Europamarkt für drahtlose Geräte in der Automatisierungsindustrie im Jahr 2011 einen Umsatz von 218 Millionen US-Dollar und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2016 auf 539,5 Millionen US-Dollar anwachsen.

"Drahtlose Geräte reduzieren Wartungskosten, steigern die Produktivität und verbessern die Produktionsqualität", erklärt Frost & Sullivan Research Analystin, Frau Anna Mazurek. "Gleichzeitig erfordert die Erstimplementierung keine umfassende Umstrukturierung oder teure Erneuerung des Maschinenparks. Dieser Mix aus Anlagenoptimierung, schneller Kapitalrendite und einfacher Installation zeigt die Vorteile der drahtlosen Automatisierung in der Industrie auf."

Drahtlose Geräte in der Industrie optimieren die Arbeitsabläufe von Anlagen, indem die Maschinen einfacher zugeordnet werden und ihr Zustand besser überwacht werden kann. Sie unterstützen das Personal durch permanent verfügbaren Datenzugriff und einfache Kommunikation. Konstanter und sofortiger Zugriff auf Echtzeitdaten unterstützt zudem eine grössere Flexibilität und Mobilität des Betriebs.

Allerdings läuft der Einsatz drahtloser Geräte Gefahr, als unwichtige Verbesserung verkannt zu werden, wodurch der mögliche Durchdringungsgrad begrenzt wird. Die Technologie bietet den Endnutzern Kommunikationskanäle, die oftmals bereits durch verkabelte Anschlüsse abgedeckt sind und wahrscheinlich noch mindestens ein weiteres Jahrzehnt genutzt werden können. Zudem erkennen die Werksleiter noch nicht, dass die Drahtlostechnologie als Vorläufer bedeutsamer Prozessverbesserungen im Produktionsverlauf angesehen werden kann.

"Die Endnutzer müssen begreifen, dass die Drahtlostechnologie nicht nur die Kabel ersetzt, sondern das Potenzial zur Neugestaltung und Optimierung von Produktionsprozessen hat", erläutert Frau Mazurek. "Die Anbieter bleiben mit ihren Anstrengungen, die Technologie zu bewerben, zurück, was sich besonders auf die zögerlichen potenziellen Nutzer von drahtlosen Geräten auswirkt."

Hersteller drahtloser Geräte müssen die Endanwender nicht nur über grundlegende technologische Leistungsmerkmale aufklären, sondern auf das gesamte Spektrum der Nutzenvorteile und Möglichkeiten aufmerksam machen, welches die drahtlose Kommunikation ermöglichen kann.

"Der wichtigste nächste Schritt ist es, die Endnutzer darüber aufzuklären, wie die Technologie auf ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst werden kann", rät Frau Mazurek. "Der Markt benötigt weitere vier bis fünf Jahre, um in Pilotanwendungen zu testen, die Technologie ausreifen zu lassen sowie die Endanwender von den Vorteilen des Einsatzes drahtloser Geräte in der Industrie zu überzeugen.“

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Analysis of Wireless Devices in European Industrial Automation Market (M853), kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Analysis of Wireless Devices in European Industrial Automation Market (M853) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Industrial Automation & Process Control, das außerdem Studien auf den folgenden Gebieten umfasst: short-range devices, medium-range devices and long-range wireless devices. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/FrostSullivanDe

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Proteine Zellmembranen verformen

Zellen schnüren regelmäßig kleine Bläschen von ihrer Außenhaut ab und nehmen sie in ihr Inneres auf. Daran sind die EHD-Proteine beteiligt, die Professor Oliver Daumke vom MDC erforscht. Er und sein Team haben nun aufgeklärt, wie sich diese Proteine auf der Oberfläche von Zellen zusammenlagern und dadurch deren Außenhaut verformen.

Zellen schnüren regelmäßig kleine Bläschen von ihrer Außenhaut ab und nehmen sie in ihr Inneres auf. Daran sind die EHD-Proteine beteiligt, die Professor...

Im Focus: Safe glide at total engine failure with ELA-inside

On January 15, 2009, Chesley B. Sullenberger was celebrated world-wide: after the two engines had failed due to bird strike, he and his flight crew succeeded after a glide flight with an Airbus A320 in ditching on the Hudson River. All 155 people on board were saved.

On January 15, 2009, Chesley B. Sullenberger was celebrated world-wide: after the two engines had failed due to bird strike, he and his flight crew succeeded...

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Poseidon goes Politics – Wer oder was regiert die Ozeane?

27.02.2017 | Veranstaltungen

Fachtagung Rapid Prototyping 2017 – Innovationen in Entwicklung und Produktion

27.02.2017 | Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herz-Untersuchung: Kontrastmittel sparen mit dem Mini-Teilchenbeschleuniger

27.02.2017 | Medizintechnik

Neue Maßstäbe für eine bessere Wasserqualität in Europa

27.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wenn der Schmerz keine Worte findet - Künstliche Intelligenz zur automatisierten Schmerzerkennung

27.02.2017 | Medizintechnik