Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Medien beliebter als TV, Radio und Print

01.11.2010
Werbewahrnehmung im Internet mit Fernsehen vergleichbar

Internet, Smartphone und Tablet PC werden von Verbrauchern mittlerweile häufiger und intensiver genutzt als die klassischen Medien wie TV, Radio und Print. Das ist das Ergebnis der aktuellen Onlinebefragung von Tomorrow Focus Media.

Für die Studie 'The Digital Day' wurden 2.021 Nutzer der Websites im Portfolio des Online-Vermarkters befragt. Dabei zeichne sie jedoch kein repräsentatives Bild der Bevölkerung, da 70 Prozent der Befragten männlich sind und die Grundgesamtheit vergleichsweise jung ist.

Das Internet ist unter der Woche in der Zeit von neun bis 20 Uhr das am häufigsten genutzte Medium. "Ab 20 Uhr wird auch im Internet gesurft, dann aber stärker über Tablet-PCs, falls vorhanden, als über das klassische Internet in Form von Desktop-PCs und Laptops", erklärt Karin Rothstock, Head of Research bei Tomorrow Focus Media, gegenüber pressetext.

Internet für Information - TV gegen Langeweile

Am Wochenende ergibt sich ein ähnliches Bild. Während als Hauptmotive fürs Fernsehen Entspannung, Ablenkung und Langeweile angegeben wurden, wird das Internet eher zur Information, Ideenfindung und zum Spaß genutzt.

Allgemein wird das Web häufiger privat (97 Prozent) als beruflich (55 Prozent) genutzt. Laut Studie ist die Wahrnehmung der Werbung im Netz sogar mit dem Fernsehen vergleichbar. Denn insgesamt gaben 46 Prozent der Befragten an, häufig im Internet auf Werbung aufmerksam geworden zu sein. Tablet-PCs und Mobiltelefone machen hier nur jeweils fünf Prozent aus und haben somit noch Potential für eine Entwicklung nach oben.

"Schaut man sich hier Werte aus älteren Studien von vor ein paar Jahren an, war das Internet in Sachen Werbewahrnehmung damals noch auf einem sehr niedrigen Akzeptanzniveau", so Rothstock. "Überraschend für uns waren auch die Nutzungszeiten der Tablet-PCs und der internetfähigen Mobiltelefone. Seit unserer Studie Mobile Effects im August 2010, hat sich hier schon unheimlich viel getan."

Digitale Medien werden immer wichtiger

Die Nutzungsdauer der mobilen Endgeräte zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend. So wurden Mobiltelefone rund 70 Minuten und Tablet-PCs rund 110 Minuten am Tag von den Befragten genutzt. Im Vergleich dazu kommt das Internet auf 159 Minuten, Zeitschriften und Tageszeitungen nur jeweils auf rund 30 Minuten.

"Digitale Medien werden immer wichtiger und rücken immer stärker in das 'Relevant Set' der Konsumenten. Tablet-PCs und internetfähige Mobiltelefone verbreiten sich unwahrscheinlich schnell und werden immer mehr zum Massenmedium", fasst die Expertin zusammen.

Caroline Schoettler | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://www.tomorrow-focus-media.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 65 neue genetische Risikomarker für Brustkrebs entdeckt

Manche Familien sind häufiger von Brustkrebs betroffen als andere. Dies kann bislang nur teilweise durch genetische Risikomarker erklärt werden. In einem weltweiten Verbund haben Forscher nun 65 weitere Erbgutvarianten identifiziert, die zum Brustkrebsrisiko beitragen. Die Studie, an der auch Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Forscher erwarten, dass die Ergebnisse dazu beitragen, Screeningprogramme und die Früherkennung von Brustkrebs zu verbessern.

Seit Angelina Jolies medienwirksamer Entscheidung, sich vorbeugend die Brüste entfernen zu lassen, ist der genetische Hintergrund von Brustkrebs auch einer...

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fettstoffwechsel beeinflusst Genaktivität

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Forscher der Universität Hamburg entdecken Mechanismus zur Verdopplung von Pflanzengenomen

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Bakterielle Toxine im Darm

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie