Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Verbraucher zögern beim Kauf mobiler Internet-Geräte

27.05.2010
Accenture-Studie: Vorsicht und hoher Informationsbedarf bestimmen das Kaufverhalten in Deutschland
Deutsche Verbraucher halten sich beim Kauf mobiler Internet-Geräte zurück: Acht Prozent planen, im Laufe des Jahres ein internetfähiges Mobiltelefon zu erwerben. Sechs Prozent wollen sich ein Netbook zulegen, drei Prozent ein Lesegerät für elektronische Bücher. Eine Erhebung des Managementberatungs-,

Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture zeigt: In anderen Ländern ist die Kaufbegeisterung deutlich größer.

Befragt wurden 16.000 Personen in China, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Malaysia, Singapur und den USA, 2.000 davon aus Deutschland.

In diesen acht Ländern wollen durchschnittlich 21 Prozent der Befragten noch in diesem Jahr ein so genanntes Smartphone kaufen, zwölf Prozent ein Netbook und fünf Prozent ein E-Book-Lesegerät.

"Die Ergebnisse sind beispielhaft für die Haltung der deutschen Verbraucher bei technischen Geräten und Diensten", sagt Reiner Fischer, Geschäftsführer des Bereichs Communications & High Tech bei Accenture. "Der deutsche Markt ist gesättigt und außerdem kein Early-Adopter-Markt. Die Käufer sind vorsichtig und probieren eine neue Technologien nicht um der Neuheit willen aus, sondern prüfen genau, welchen Mehrwert ihnen ein Gerät oder ein Service bringt."

Auch in den vergangenen eineinhalb Jahren haben sich deutsche Verbraucher mit Ausgaben für technische Geräte zurückgehalten. Nach eigenen Angaben haben 2009 nur acht Prozent der Befragten ein Smartphone gekauft, gegenüber durchschnittlich 17 Prozent in den untersuchten acht Ländern. 19 Prozent haben ein PC oder Laptop erworben (Durchschnitt: 30 Prozent).

"In einem Markt wie dem deutschen können Hersteller die Nachfrage mit niedrigen Einstiegspreisen ankurbeln", sagt Reiner Fischer. "Vor allem aber ist es wichtig, dem hohen Informationsbedürfnis der Kunden entgegenzukommen."

Denn für viele deutsche Verbraucher sind die Ergebnisse ihrer persönlichen Recherche der wichtigste Faktor bei der Entscheidung, ob sie ein neues Gerät kaufen oder nicht. Das sagen 31 Prozent, gegenüber 26 Prozent im Durchschnitt aller Befragten.

Für ein knappes Drittel der Befragten in Deutschland und in allen untersuchten Ländern ist der Preis das wichtigste Kaufkriterium (32 und 30 Prozent).

Dass eine Neuheit als innovativ wahrgenommen wird, gibt nur für sieben Prozent der Deutschen den Ausschlag beim Kauf (Durchschnitt: zehn Prozent).

Die globalen Ergebnisse der Studie finden Sie unter www.accenture.com/consumertech2010 .

Über die Studie

Für den '2010 Consumer Electronics Products and Services Usage Report' wurden 16.000 Endverbraucher in vier 'erschlossenen' Märkten (USA, Deutschland, Frankreich und Japan) und vier 'Schwellenmärkten' (China, Indien, Malaysia und Singapur) zu ihren Nutzungsgewohnheiten sowie ihren aktuellen und zukünftigen Kaufabsichten hinsichtlich Consumer Technology befragt. In Deutschland wurden rund 2.000 Anwender befragt.

Über Accenture

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit mehr als 181.000 Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Das Unternehmen bringt umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2009) einen Nettoumsatz von 21,58 Mrd. US-Dollar.

Jens Reinhard Derksen | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.accenture.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2 entwickelt
25.04.2018 | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

nachricht Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
11.04.2018 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics