Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sind Chefs veränderungsfähig?

13.02.2012
Erziehungswissenschaftlerin der Universität Jena sucht Führungskräfte für Studie

Der Chef ist halt so, lautet ein oft gehörtes Urteil über den Vorgesetzten. Doch wie veränderungsfähig und -willig sind Führungskräfte eigentlich? Das will Maria Pältz von der Universität Jena in ihrer Dissertation zur Selbststeuerung im Führungskräftecoaching ermitteln.

Die Doktorandin vom Lehrstuhl für Erwachsenenbildung sucht dafür 150 Coaches, Führungskräfte aus allen Ebenen und Unternehmer, die gemeinsam ein Coaching beginnen und bereit sind, sich im Prozess begleiten zu lassen.

„Die Coachingforschung steckt bisher noch in den Kinderschuhen, entsprechend fehlt der Praxis ein umfassendes Verständnis für die allgemeinen Wirkprinzipien im Coaching“, sagt Maria Pältz. Die Erziehungswissenschaftlerin möchte daher herausfinden, inwieweit sich die Selbststeuerung von Führungskräften nach einem Coaching verändert und welche Faktoren einen Einfluss auf diese Veränderungen haben. Hierzu werden verschiedene Daten der Chefs und Chefinnen gemessen, unter anderem ihre Veränderungsbereitschaft. Aber auch das Qualifikationsniveau der Coaches und deren emotionale Kompetenz fließen in die Berechnung ein. Ebenso wird die Beziehung der beiden zueinander berücksichtigt.
Um dies empirisch zu ermitteln, werden 150 Coaches, Führungskräfte aus allen Ebenen und Unternehmer gesucht, die gemeinsam ein Coaching beginnen und bereit sind, sich im Prozess begleiten zu lassen. Beginn des Coachings kann zwischen Februar 2012 und Februar 2013 liegen. Mittels Onlinefragebogen werden zu drei Zeitpunkten (zu Beginn, während sowie nach Beendigung des Coachingprozesses) verschiedene Messungen vorgenommen. Das Ausfüllen aller drei Fragebögen benötigt insgesamt eine Stunde. Die anonyme Behandlung der Daten wird gewährleistet. Alle, die am Anfang eines Coachings stehen, können den Fragebogen direkt online beantworten unter: http://www.unipark.de/uc/ktheschnei_Friedrich-Schiller-Un/4a4c/. Er gilt für Coaches und Führungskräfte gleichermaßen und muss von beiden zu Beginn des gemeinsamen Coachingprozesses ausgefüllt werden.

Für eine Kontrollgruppe werden zudem 50 Führungskräfte gesucht, die an keinem Coaching teilnehmen und sich bereit erklären, einen Fragebogen zu zwei Messzeitpunkten mit einem Abstand von einem halben Jahr auszufüllen. Sie finden ihn unter: http://www.unipark.de/uc/ktheschnei_Friedrich-Schiller-Un/c8b7/.

Alle anderen Interessierten melden sich bei Maria Pältz per E-Mail an: maria.paeltz[at]uni-jena.de oder telefonisch unter der 03641/945324.

Kontakt:
Maria Pältz
Institut für Bildung und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Am Planetarium 4
07743 Jena
Tel.: 03641 / 945324
E-Mail: maria.paeltz[at]uni-jena.de

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter
19.06.2017 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ultra-sensitiv dank quantenmechanischer Verschränkung

28.06.2017 | Physik Astronomie

Chemisches Profil von Ameisen passt sich bei Selektionsdruck rasch an

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise