Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CHE-Studie zu Aufgaben und Anforderungen an das Hochschulmanagement

22.01.2010
Eine Studie des CHE Centrums für Hochschulentwicklung ermittelte in einer systematischen Befragung, die Aufgaben und wichtigsten Eigenschaften von Dekaninnen und Dekanen sowie Fakultätsmanager(inne)n.

Nach Ansicht von Dekaninnen und Dekane sind Diplomatie, Verhandlungsgeschick, Überzeugungsfähigkeit sowie kommunikative Fähigkeiten, Führungskompetenz und Zielorientierung die wichtigsten Eigenschaften für die erfolgreiche Ausübung ihres Amtes.

Als Kernaufgaben einer Dekanin oder eines Dekans wurden die Gremienbetreuung, die Strategieentwicklung, die Außenvertretung des Fachbereichs und die Verteilung von Stellen, Mitteln und Räumen ermittelt. Als wichtigste Anforderungen stellten die Befragten Amtsinhaber(innen) Diplomatie/ Verhandlungsgeschick, Überzeugungsfähigkeit, kommunikative Fähigkeiten, Führungskompetenz und Zielorientierung heraus.

Im Bezug auf die noch neuere Position des Fakultätsmanagers werden als wichtigste Aufgaben Koordination/Information/Organisation, Beratung der/des Dekanin/Dekans, Finanzverwaltung und Personalverwaltung und Stellenplanung genannt. Fakultätsmanager(innen) zählen zu den wichtigsten Anforderungen Organisationsfähigkeit, Kenntnis hochschulischer Abläufe, kommunikative Fähigkeiten, ganzheitliches Denken und den optimalen Umgang mit Ressourcen und Budget.

Die Ergebnisse basieren auf den Angaben von 139 Funktionsträger(inne)n, die angeben sollten, welches ihre häufigsten Aufgaben sind und welche Eigenschaften - neben der Fachkompetenz - sie für eine erfolgreiche Ausübung ihrer Funktion als wichtig erachteten. Darüber hinaus sollten "erfolgskritische Situationen", in denen diese Eigenschaften besonders zum Tragen kommen, genannt werden.

"Der in zunehmendem Maße auch hauptamtlich besetzten Position der Dekanin oder des Dekans sowie der neuen Position der Fakultätsmanagerin bzw. des Fakultätsmanagers kommt, mit der zunehmenden Autonomie und Selbststeuerung der Hochschulen, eine größere Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Fakultät zu. Umso wichtiger wird es, auch an dieser Stelle gutes Personal auszuwählen. "Diese Aufgaben- und Anforderungsanalyse kann als Grundlage für einen adäquaten Personalauswahlprozess genutzt werden,"erläutert Cort-Denis Hachmeister, Autor der Studie.

Weitergehende Informationen finden Sie in der unten angegebenen Publikation.

Ansprechpartner:
Cort-Denis Hachmeister
Telefon:(05241) 9761-35
Fax:(05241) 9761-40
E-Mail: Cort-Denis.Hachmeister@che-ranking.de

Britta Hoffmann-Kobert | idw
Weitere Informationen:
http://www.che-ranking.de
http://www.che.de/downloads/CHE_AP_131__Anforderungsanalyse_Hochschulmanagementpositionen_2010.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie