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BVDW-Studie untersucht Wachstums-potenziale von Social Media in Unternehmen der deutschen Wirtschaft

13.10.2011
Für 85 Prozent der Unternehmen steigt die Bedeutung von Social Media / Mehrheit der Unternehmen vertraut auf eigene Profile in sozialen Netzwerken / Drei von vier Unternehmen erwarten höhere Budgets für Social Media

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht mit der neuen Studie "Social Media in Unternehmen" einen grundlegenden Überblick zur aktuellen Nutzung und über die zukünftigen Potenziale von Social Media in deutschen Unternehmen. Die Fachgruppe Social Media im BVDW thematisierte als Forschungsinteresse der Studie die Anwendungsfälle von sozialen Medien.

Die zentralen Fragen befassten sich mit der Bedeutung von Social Media im Geschäftsalltag, der spezifischen Budgetentwicklung und dem generellen Erfolgspotenzial von Social Media. Als eindeutiges Ergebnis stellt der BVDW fest, dass rund 85 Prozent der Unternehmen Social Media künftig eine sehr hohe Bedeutung zusprechen. Von den 186 befragten Unternehmen setzt eine große Mehrheit auf Profile in sozialen Netzwerken und auf Microblogs. Zudem rechnen drei Viertel der Unternehmen mit höheren Social Media Budgets. Die Unternehmen versprechen sich von ihren Social Media Aktivitäten insgesamt einen Erfolg. Weitere Informationen und die kostenfreien Studienergebnisse von "Social Media in Unternehmen" auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

Social Media für Markenkommunikation unverzichtbar

"Social Media ist nicht nur in aller Munde, sondern hat sich auch als wesentlicher Bestandteil im Media- und Marketingmix der werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland fest etabliert. Eine intelligent genutzte Social Media Präsenz trägt maßgeblich zum gesamten Erfolg des Unternehmens, seiner Marken, Produkte und Dienstleistungsangebote bei. Für das tägliche Business und insbesondere in der Markenkommunikation gilt Social Media bereits als unverzichtbar - auch für die klare Positionierung direkt innerhalb der gewünschten Zielgruppe", sagt Curt Simon Harlinghausen (AKOM360), Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Social Media mit sehr hoher Bedeutung im Geschäftsalltag

Laut der BVDW-Studie "Social Media in Unternehmen" geben rund 71,9 Prozent der befragten Unternehmen an, dass Social Media aktuell eine sehr hohe Bedeutung besitzt. Während rund 74,1 Prozent aller befragten Unternehmen sich vor einem Jahr deutlich weniger mit Social Media als heute beschäftigten, stimmen ganze 84,9 Prozent der Aussage zu, dass Social Media in den nächsten zwölf Monaten für ihr Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird.

Große Mehrheit setzt Profile in sozialen Netzwerken ein

In der Einzelbetrachtung besitzen 80,1 Prozent ein eigenes Profil in sozialen Netzwerken als zentrale Präsenz und 61,8 Prozent nutzen Microblogs bzw. Twitter zur Kommunikation. Allerdings betreiben nur 40,4 Prozent einen eigenen Channel auf Videoportalen und 38,2 Prozent pflegen ein eigenes Corporate Blog. Mobile Apps bieten 28,7 Prozent der Befragten im Kommunikationsmix an. Auf virales Marketing oder virale Gewinnspiele vertrauen ebenfalls 28,7 Prozent aller befragten Unternehmen. Insgesamt betreiben laut der BVDW-Studie ganze 72,3 Prozent der Unternehmen eigene Social Media Maßnahmen.

Mit strategischen Maßnahmen individuelle Erfolge erzielen

"Deutsche Unternehmen sind sehr offen für den Umgang mit Social Media. Die große Mehrheit setzt bereits auf strategische Maßnahmen und erzielt damit individuelle Erfolge. Diese positiven Erfahrungen werden in steigenden Budgets für Social Media resultieren, von denen die gesamte digitale Wirtschaft in den kommenden Jahren profitieren wird", betont Anna-Maria Zahn (Business Intelligence Group), Leiterin der Unit Marktforschung/Leistungswerte der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Steigende Budgets für Social Media erwartet

Über drei Viertel aller für die Studie "Social Media in Unternehmen" befragten Unternehmen (77,7 Prozent) geht davon aus, dass die Budgets für Social Media steigen werden. Mehr als 61,2 Prozent erwarten eine mäßige Steigerung ihrer Budgets. Zudem erwarten 15,9 Prozent einen starken Anstieg der Budgets. Ganze 19 Prozent planen mit gleichbleibenden Budgets und nur ein sehr geringer Teil der befragten Unternehmen (3,3 Prozent) rechnet mit sinkenden Budgets.

Unternehmen versprechen sich Erfolg von Social Media

Für jedes vierte von fünf Unternehmen (83,1 Prozent) traten im Rückblick auf die bisherigen Social Media Aktivitäten bisher keinerlei Misserfolge auf. Dabei ist jedes sechste der befragten Unternehmen (61,1 Prozent) der Meinung, dass sich die bisherigen Aktivitäten in Social Media für das Unternehmen gelohnt haben.

Methodische Hinweise zur BVDW-Studie

Die BVDW-Studie "Social Media in Unternehmen" setzt sich zum Ziel, allen Marktteilnehmern der digitalen Wirtschaft einen besseren Einblick in die Social Media Aktivitäten der werbungtreibenden Unternehmen zu gewähren. Die Befragung richtete für die Auswertung der Ergebnisse sich an 185 deutsche Unternehmen und wurde in der Zeit vom 24. Januar bis 9. Februar 2011 durchgeführt. Die Unternehmen stammen aus verschiedenen Branchen der gesamtdeutschen Wirtschaft, darunter IT/Telekommunikation (14,7 Prozent), Versicherungen, Banken und Finanzdienstleister (12,5 Prozent), Medien und Verlage (7,4 Prozent), Nahrungs- und Genussmittelindustrie (7,4 Prozent) sowie aus der Chemie-, Pharma-, Medizin- und Gesundheitsbranche (6,6 Prozent). Der BVDW stellt die Studienergebnisse von "Social Media in Unternehmen" auf Anfrage kostenfrei zur Verfügung.

Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
Ansprechpartner für die Presse:
Mike Schnoor, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)211 600456-25, Fax: -33
schnoor@bvdw.org
Über den BVDW
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung. Der BVDW ist interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der digitalen Wirtschaft. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Medien transparent zu machen und so den Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen Interessengruppen stehend unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Die Summe aller Kompetenzen der Mitglieder, gepaart mit den definierten Werten und Emotionen des Verbandes, bilden die Basis für das Selbstverständnis des BVDW. Wir sind das Netz.

Mike Schnoor | BVDW Presse
Weitere Informationen:
http://www.bvdw.org

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