Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BVDW und OVK: 77 Prozent der erwachsenen Deutschen nutzen das Internet

11.09.2012
Internetnutzung wächst laut „Mediascope Deutschland“-Studie in den letzten zwei Jahren um 24 Prozent / 56 Prozent der Deutschen schauen Bewegtbild-Inhalte im Netz

77 Prozent aller erwachsenen Deutschen und damit insgesamt 54,1 Millionen Bundesbürger sind online. Pro Woche verbringen die deutschen Internetnutzer durchschnittlich 11,4 Stunden im Internet. Damit wächst die Internetnutzung in Deutschland in den letzten zwei Jahren um insgesamt 24 Prozent.

Die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) konsumieren Bewegtbild-Inhalte im Netz, bereits fünf Prozent der Bundesbürger schauen täglich Online-TV. Dies geht aus der repräsentativen Studie „Mediascope Deutschland“ des IAB Europe im Auftrag des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor.

Im unmittelbaren Vergleich der Studienergebnisse zum deutschen Markt lassen sich weitere Erkenntnisse zum gesamteuropäischen Markt herleiten: In ganz Europa nutzen derzeit nur 65 Prozent aller Bürger das Internet. Jedoch verbringen die Internetnutzer mit 14,8 Stunden deutlich mehr Zeit online.

Wesentlich mehr europäische Bürger schauen Bewegtbild im Netz (73 Prozent). Die repräsentative Studie wurde in Deutschland unter 1.012 erwachsenen Bundesbürgern und auf europäischer Ebene unter 51.700 EU-Bürgern in 28 Ländern durchgeführt. Weitere Informationen stehen kostenfrei auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org zur Verfügung.

Paul Mudter, Vorsitzender im Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW: „Immer mehr Menschen nutzen das Internet zur Kommunikation, Information und Unterhaltung. Die Internetnutzer beziehen im Wesentlichen diese Inhalte auf der Basis von werberefinanzierten Geschäftsmodellen. Wir begrüßen diese insgesamt positive Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland und blicken umso erwartungsvoller auf die steigende Akzeptanz und Verbreitung des Internets in der deutschen Bevölkerung.“

Internetnutzung der Deutschen liegt über EU-Durchschnitt

Mehr als drei Viertel der erwachsenen deutschen Bundesbürger (77 Prozent) nutzen das Internet. Dies entspricht insgesamt 54,1 Millionen Deutschen bei 70,6 Millionen Bundesbürgern über 18 Jahre. Die Internetnutzung in Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich noch vor Europa (65 Prozent). In der Einzelbetrachtung der Regionen liegt Nordeuropa (87 Prozent) gefolgt von Westeuropa (81 Prozent, mit Deutschland) vorne. In Südeuropa (61 Prozent) und in Mittel- und Osteuropa (55 Prozent) liegt die Internetnutzung unter dem gesamteuropäischen Durchschnitt. Ausgehend vom Anstieg der Internetnutzung in Deutschland um 24 Prozent in den letzten zwei Jahren, wird sich Deutschland in naher Zukunft an die Werte von Nord- und Westeuropa weiter annähern.

Deutsche verbringen weniger Zeit online als ihre EU-Nachbarn

Die deutschen Bundesbürger verbringen mit 11,4 Stunden pro Woche deutlich weniger Zeit im Internet als ihre europäischen Nachbarn. Dieser Zeitanteil wächst im Vergleich zu 2010 um 7 Prozent in 2012. Trotz der geringen Verbreitung des Internets in Mittel- und Osteuropa gilt diese Region im europäischen Vergleich mit 16,1 Stunden als Spitzenreiter. In ganz Europa und zugleich in Nordeuropa verbringen die Bürger jeweils 14,8 Stunden pro Woche im Internet, gefolgt von Westeuropa (14,0 Stunden, mit Deutschland) und Südeuropa (13,8 Stunden).

Zukunftspotenzial für Bewegtbild-Inhalte in Deutschland

Über die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) konsumieren Bewegtbild-Inhalte im Netz. Insgesamt fünf Prozent der Internetnutzer schauen bereits mindestens täglich Online-TV, weitere 17 Prozent mindestens wöchentlich. Basierend auf der monatlichen Nutzung wächst die Anzahl an Internetnutzern, die Online-TV schauen, um 13 Prozent im Vergleich zu den letzten zwei Jahren.

Bewegtbild-Inhalte im Internet besitzen demnach ein hohes Zukunftspotenzial in Deutschland. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland noch auf dem hinteren Platz: Nordeuropa (81 Prozent), Mittel- und Osteuropa (81 Prozent), Westeuropa (67 Prozent, mit Deutschland) und Südeuropa (65 Prozent) sowie ganz Europa (73 Prozent) weisen eine deutlich höhere Nutzung aus.

Methodische Hinweise zu „Mediascope Deutschland“

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW plant die Veröffentlichung von weiteren Ergebnissen aus der Studie „Mediascope Deutschland“ und „Mediascope Europe“ des IAB Europe. Die repräsentativen Studienergebnisse wurden in Deutschland unter 1.012 erwachsenen Bundesbürgern und auf europäischer Ebene unter 51.700 EU-Bürgern in 28 Ländern erhoben. Alle Informationen und das umfangreiche Studienmaterial stehen auf der BVDW-Website kostenfrei unter www.bvdw.org zur Verfügung.

Hochauflösendes Bildmaterial auf dem BVDW-Presseserver unter:
www.bvdw.org/presseserver/bvdw_ovk_mediascope_2012/
Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
www.bvdw.org
Ansprechpartner für die Presse:
Mike Schnoor, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)211 600456-25, Fax: -33
schnoor@bvdw.org
Über den BVDW
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung. Der BVDW ist interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der digitalen Wirtschaft. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Medien transparent zu machen und so den Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen Interessengruppen stehend unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Die Summe aller Kompetenzen der Mitglieder, gepaart mit den definierten Werten und Emotionen des Verbandes, bilden die Basis für das Selbstverständnis des BVDW. Wir sind das Netz.
Mike Schnoor
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mike Schnoor | BVDW Presse
Weitere Informationen:
http://www.bvdw.org
http://www.bvdw.org/presseserver/bvdw_ovk_mediascope_2012/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie