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BPM-Labor startet Studie "Status Quo Agile"

15.05.2012
Expertengespräche und Online-Umfrage zu Verbreitung und Nutzen agiler Methoden. Teilnehmer profitieren von umfassenden Hinweisen zur Optimierung von Projektmanagement und Entwicklungsprozessen.

Das Business Process Management(BPM)-Labor der FH Koblenz, Leiter Prof. Dr. Ayelt Komus, startet die Studie „Status Quo Agile“. Untersucht werden, wie weit agile Methoden, wie das inzwischen sehr populäre „Scrum“, verbreitet sind und welchen Nutzen sie entfalten. Die Studie umfasst Expertengespräche und eine Online-Umfrage.

Interessierte können bis zum 30. Mai an der Online-Umfrage teilnehmen und von den Studienergebnissen zu Verbreitung, Nutzen und Erfolgsfaktoren agiler Methoden profitieren. Außerdem werden unter den Teilnehmern sechs Bücher („BPM Best Practice: Wie führende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse managen“ und „Wikimanagement: Was Unternehmen von Social Software und Web 2.0 lernen können“) verlost.

Prof. Dr. Komus hebt die Möglichkeiten agiler Methoden und die hohe Relevanz der Studie hervor: „In der IT-Entwicklung haben agile Methoden, wie Scrum, in den letzten Jahren unglaublich an Bedeutung gewonnen. Inzwischen erkennen immer mehr Unternehmen, dass auch in Non-IT-Feldern wie Produktentwicklung, Prozessmanagement und Projektmanagement große Potenziale für die Anwendung agiler Methoden liegen. In dieser Studie wollen wir den Status quo und den möglichen Nutzen agiler Ansätze herausarbeiten.“

Die Online-Befragung wird bis zum 30. Mai durchgeführt. Es handelt sich hierbei um maximal 34 Fragen, die in kurzer Zeit beantwortet werden können. Zur Teilnahme an der Befragung ist jeder eingeladen, der sich mit der Organisation von Projekten oder Entwicklungsprozessen beschäftiget. Auch Anwender klassischer Management-Methoden, die auf agile Methoden verzichten, sind unbedingt zur Teilnahme eingeladen.

Weitere Informationen zur Studie, agilen Methoden und ihren Vorteilen finden sich unter http://www.status-quo-agile.de. Über diese Web-Adresse ist auch der Zugang zur Umfrage möglich.

Weitere Informationen per Mail auch unter info@status-quo-agile.de

Über agile Methoden
Der Begriff "agile Methoden" steht für eine Vielzahl verschiedener Ansätze zur Organisation und Steuerung von Entwicklungsprozessen. Besonders verbreitet ist dabei die von Sutherland und Schwaber begründete "Scrum"-Methodik, die insbesondere auf kurze Entwicklungszyklen abstellt.

Agile Methoden beinhalten einfache, schnell umsetzbare Grundprinzipien. Im Vordergrund stehen dabei Faktoren wie Selbstorganisation, Transparenz, Eigenmotivation, Zerlegung von Prozessen in kleine Teilschritte, unmittelbare und schnelle Nutzengenerierung, die laufende Überprüfung von Aktualität und Eignung der vorgegebenen Aufgaben und Ziele, die Fokussierung auf Wartbarkeit und praktische Nutzbarkeit, die permanente Optimierung des Arbeitsprozesses sowie laufende Einbindung der späteren Nutzer.

Über das BPM-Labor
Das BPM-Labor beschäftigt sich mit aktuellen Fragen des Business Process Management, also der Gestaltung von Abläufen und Strukturen. Das BPM-Labor der FH Koblenz wird geleitet von Prof. Dr. Ayelt Komus. Er promovierte bei Prof. Dr. Dr. h.c.-mult. August-Wilhem Scheer, ist Certified Scrum Master, Herausgeber von ‚BPM Best Practice‘ (Springer Verlag), Mitbegründer der Modellfabrik Koblenz und seit mehr als 15 Jahren im Bereich BPM aktiv.
Studien/Aktivitäten des BPM-Labors (Auswahl):
- BPM-Umfrage (BPM in Mittelstand und Groß-unternehmen, ca. 500 Teilnehmer)
- BPM und Six Sigma (Zusammenspiel mit anderen Methoden, > 450 Teilnehmer)
- BPM-Check (Methode zur Selbstevaluation mit IHK Koblenz)
- Q-in-BPM (Studie zum Qualitätsmanagement innerhalb des BPM) http://www.q-in-bpm.org

- BPM Best Practice (Studie mit pers. Interviews mit Best-Practice-Unternehmen wie Deutsche Bank, Lufthansa, Bayer, VW u.v.a.)

Petra Gras | idw
Weitere Informationen:
http://www.q-in-bpm.org
http://www.status-quo-agile.de

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