Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Studie: Kompetenzmanagement und Wissensarbeit

14.11.2007
Welches Wissen steckt in den Köpfen der Mitarbeiter und wie kann man dieses optimal einsetzen? Nach einer ersten Studie zu diesem Thema im letzten Jahr startet das Fraunhofer IAO nun eine neue Befragung, die um den Aspekt "Wissensarbeit" erweitert wurde.

Wer die Kompetenzen seiner Mitarbeiter nicht kennt und dauerhaft fördert, verschenkt Potenzial und vergeudet Ressourcen. Das war das Fazit einer Umfrage, von 2006, die das Fraunhofer IAO gemeinsam mit der Managementberatung Mühlenhoff + Partner durchgeführt hat. Damals ging es um den Stellenwert und die aktuelle Praxis des Kompetenzmanagements. Die Ergebnisse wurden in der Studie "Kompetenzmanagement in Unternehmen" zusammengefasst. Nun startet das Fraunhofer IAO eine weitere Studie zu der Thematik, erweitert um den Aspekt der Wissensarbeit, die in Europa immer mehr zunimmt.

Eine entscheidende Folge der zunehmenden Wissensarbeit ist, dass der einzelne Beschäftigte wieder eine wichtigere Rolle im Arbeitsprozess spielt. Der Mensch ist nicht austauschbar oder ersetzbar wie eine Maschine. Er ist kreativ tätig, wendet Wissen nicht nur an, sondern entwickelt es auch. Im Vordergrund der Untersuchung steht daher die Frage, ob diese Art der Wissensarbeit neue Formen der Arbeitsorganisation benötigt und wie diese aussehen müsste.

Die Befragung, die online durchgeführt wird, hat das Ziel, den aktuellen Stand, zukünftige Entwicklungen und Bedarfe in den Bereichen Kompetenzmanagement und Wissensarbeit aus Sicht deutscher und europäischer Unternehmen zu erfassen. Auf Basis der Ergebnisse der Online-Studie werden Empfehlungen für Unternehmen, Forschung und Politik abgeleitet.

Verantwortliche aus Unternehmen, die an der Studie teilnehmen möchten, können den Fragebogen unter www.pm.iao.fraunhofer.de/aktuelles/kmstudie.jsp ausfüllen (Dauer ca. 20 Minuten). Beteiligte erhalten auf Wunsch zeitnah eine Zusammenfassung der wichtigsten Studienergebnisse.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Jochen Pack
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-20 18, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: jochen.pack@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.pm.iao.fraunhofer.de/aktuelles/kmstudie.jsp

Weitere Berichte zu: Kompetenzmanagement Wissensarbeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten