Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Airport Shopping 2025 - Konstantes Wachstum? Die einzig gewinnbringende Shoppinglocation?

23.10.2007
Teil 1 der Trilogie: Future Shopping Locations 2025

Während viele Einzelhändler über stagnierende Verkäufe klagen, legt das Airport-Shopping weiter zu. Doch hat diese Erfolgsgeschichte Bestand? Die Kenntnis von demographischen Daten und das grosse Kundenvolumen machen Flughäfen, auch unter den hoch frequentierten Einkaufslagen, einzigartig. Wachsender Flugverkehr und zunehmende Passagierzahlen generieren das exponentielle Wachstum dieses Marktes. An Flughäfen scheinen Verkäufe dazu bestimmt, in alle Ewigkeit weiter zu wachsen.

Ihre rosige Zukunft ist gleichzeitig die grösste Herausforderung dieser Industrie. Wie verwundbar sie ist, zeigt die neue Terrorbedrohung an britischen Flughäfen. Kann die Luftfahrtindustrie vor diesem Hintergrund grenzenlos weiter wachsen? Es wird angenommen, dass es überall immer mehr von allem gibt - einschliesslich Reisender aller Art. Was geschieht, wenn sich die Zukunftsprognosen nicht einlösen?

Die Studie untersucht vier alternative Zukunftsszenarien anhand einer Matrix: Eine Achse definiert ein Kontinuum, in dem sich die Passagierzahlen am einen Ende erhöhen und am anderen verringern. Die zweite Achse bildet die Anonymität der Einkaufserfahrung ab; sie bildet ein Spektrum vom "gläsernen Kunden" bis zu völlig anonymen Transaktionen und Individuen am anderen Ende.

Anhand der resultierenden vier Szenarien lassen sich die grundlegend unterschiedlichen Entwicklungs-Möglichkeiten des Airport-Shopping analysieren.

Polarisation von Passagier- und Kundenprofilen

Die Premium- und Discount-Segmente des Luftfahrtmarktes werden überproportional wachsen.

Globale Airport-Hubs werden zu den entscheidenden Shopping-Malls.

Die Einkaufsbereiche innerhalb der Flughafenstädte werden zu den wichtigsten Einkaufsstrassen der Welt.

Kleinere Flughäfen müssen sich spezialisieren.

Fokus und Spezialisierung wird für kleinere Flughäfen unabdingbar:
Sich auf ein spezifisches Kundenbedürfnis konzentrieren und das entsprechende Einkaufsklima herstellen.

Wege aus der globalen Gleichheits-Falle als Schlüsselherausforderung

Airport-Shopping ist auf der ganzen Welt gleich. Vielreisenden ausserordentliche Retail-Angebote zu offerieren, ist anspruchsvoller denn je und eine bleibende Herausforderung.

Der Flughafen als Destination

Gebot ist, aus einem Flughafen ein Bestimmungsort (statt eines
Durchgangsortes) zu machen und sich auf die Zeit und Erfahrung von Transit-Passagieren zu legen: Dabei steigt die Bedeutung von Dienstleistungen drastisch.

Konzepte für kleinere Destinationen der Flughafenindustrie

Kleinere Flughäfen positionieren sich in Bereichen oder mit Marken, für die ihre Region bereits bekannt ist: Deutschland (Autos), Finnland (Mobiltelefone), Schweiz (Uhren). Diesen Flughäfen wird es gelingen, auch ausserhalb der globalen Shopping-Hubs, Kunden anzuziehen.

Eine kostenlose Zusammenfassung der Studie ist online verfügbar
unter: www.gdi.ch/studien.
Trilogie: Future Shopping Locations 2025
Teil 2: City-Center-Shopping (Frühling 2007)
Teil 3: Railway-Shopping (Sommer 2007)

Tobias Gremaud | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.gdi.ch
http://www.gdi.ch/studien

Weitere Berichte zu: Airport-Shopping Future Location Passagierzahl Shopping

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie