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Die Menschen hinter den roten Zahlen

22.10.2007
Erste Ergebnisse der Verbraucherinsolvenzstudie an der TU Chemnitz liegen vor

Im Jahr 2006 gelang es deutschlandweit fast 93.000 Betroffenen, sich mit Hilfe der Verbraucherinsolvenz aus ihrer Überschuldungslage zu befreien.

Trotz steigender Verfahrenseröffnungen war bisher wenig über die Menschen hinter den Zahlen bekannt. Anfang 2007 begann am Institut für Soziologie der TU Chemnitz die bundesweit größte Befragung von Menschen, die in den Jahren 2005 und 2006 Verbraucherinsolvenz angemeldet hatten. Im Rahmen ihres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts "Das Verbraucherinsolvenzverfahren - ein funktionierendes Hilfesystem gegen Ausschluss aus dem Wirtschaftssystem?" hat die Chemnitzer Forschergruppe um Prof. Dr. Ditmar Brock Haushalte in den fünf neuen Bundesländern sowie in Hessen und Niedersachsen angeschrieben. Mehr als 1.600 Fragbögen kamen zurück und wurden ausgewertet, nun liegen die ersten Ergebnisse vor.

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

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»Verbraucherinsolvenz

die bisherigen Ergebnisse ihrer Studie präsentieren die Soziologen der TU Chemnitz im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. Oktober 2007 um 13.30 Uhr im Veranstaltungszentrum "Altes Heizhaus" der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62 (Innenhof).

Themen der Pressekonferenz sind unter anderem die Zusammensetzung der Haushalte in der Insolvenz, Gründe und Folgen von Überschuldung, sowie die Wirkung des aktuellen Verbraucherinsolvenzrechts. Ein besonderer Schwerpunkt der vorgestellten Ergebnisse wird bei den Themen Familie, Kinder und Armut liegen. Weiterhin werden Befunde zu Arbeitsmarktproblemen und sozialen Netzwerken präsentiert sowie praktische Präventionsvorschläge diskutiert.

Mario Steinebach | TU Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/

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