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Sieben Mio. neue Arbeitsplätze in IT-Branche

19.10.2007
IDC-Studie: Software-Industrie als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Weltweit werden bis 2011 etwa 7,1 Mio. neue Arbeitsplätze in der IT-Branche entstehen, 4,6 Mio. davon entfallen auf den Software-Sektor. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens IDC hervor, die von Microsoft in Auftrag gegebenen wurde und die wirtschaftlichen Gesamteffekte der Softwareindustrie in 82 Ländern untersucht. Zugleich werden 2007 weltweit 1,2 Bio. Dollar in den IT-Bereich investiert. Eine wichtige Rolle für die globale Software-Branche spielt dabei das Microsoft-Ecosystem, so die Studienautoren. Dieses umfasst all jene IT-Unternehmen, die Produkte und Services auf Basis der Microsoft-Technologie anbieten. Weltweit betrifft dies 42 Prozent (14,7 Mio.) aller Arbeitsplätze in der Software-Branche.

"Heute ist Technologie einer der wichtigsten Faktoren für den wirtschaftlichen, sozialen und technologischen Fortschritt sowie für die Nachhaltigkeit von Wirtschaftssystemen auf der ganzen Welt", sagt John Gantz, Chief Research Officer bei IDC. Allein in Deutschland sollen in den nächsten vier Jahren 193.000 neue Arbeitsplätze im Zusammenhang mit der Erstellung, Installation, Wartung oder Vertrieb von Software entstehen. 2007 werden insgesamt 1,6 Mio. Menschen in der deutschen IT-Branche arbeiten (weltweit 35,4 Mio.), knapp zwei Drittel der Stellen stehen in Zusammenhang mit Software. 2007 entfällt knapp ein Viertel der insgesamt 60,8 Mrd. Euro an IT-Investitionen auf den Software-Bereich. In den kommenden vier Jahren sollen diese Ausgaben jährlich um 6,2 Prozent steigen. Der jährliche Investitionszuwachs am Weltmarkt fällt mit 6,1 Prozent ähnlich aus.

In Österreich werden dagegen in den nächsten vier Jahren zu den derzeit 170.000 IT-Arbeitsplätzen weitere 17.000 hinzukommen sowie rund 500 neue IT-Unternehmen geschaffen. Die größte Anzahl neuer IT-Jobs wird laut IDC in China zu finden sein, gefolgt von den USA. Die Software-Branche hat jedoch vor allem in Nordamerika eine wichtige Stelle innerhalb der IT-Industrie. Hier entfallen 65,7 Prozent aller IT-Jobs sowie 27 Prozent der gesamten IT-Investitionen auf den Software-Bereich. In Westeuropa liegt der Anteil der Software-Arbeitsplätze bei 56,6 Prozent, in der CEE-Regionen verzeichneten die IDC-Experten einen Anteil von knapp 40 Prozent, in der Region Asien-Pazifik lag dieser bei fast 36 Prozent.

Das Microsoft Ecoystem stelle zudem einen wichtigen Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der IT-Branche dar, so die Studienautoren. Pro Dollar, den Microsoft umsetzt, verdienen dessen Partner-Unternehmen 7,79 Dollar, so ein weiteres Ergebnis der Studie. 2007 machen demnach mehr als 640.000 Unternehmen über 425 Mrd. Dollar Umsatz. In Deutschland entfallen knapp 40 Prozent aller Software-Arbeitsplätze auf das Microsoft Ecosystem. Allein diese Unternehmen sollen im kommenden Jahr 4,7 Mrd. Euro in IT investieren, so die IDC-Prognose.

Victoria Schubert | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.idc.com

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