Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Große Studie: Wie zufrieden sind die Deutschen mit der Gesundheitsversorgung?

19.09.2007
17 000 Bürger bewerten ihren Wohnort / Bestnoten für Süddeutschland

Wie zufrieden sind die Deutschen mit den gesundheitlichen Verhältnissen an ihrem Wohnort?

Diese Frage beantwortet die Gesundheitszeitschrift HEALTHY LIVING in Teil 2 ihrer umfassenden Studie "Wo Deutschland am gesündesten ist". Nachdem das Magazin im ersten Teil aus über 3600 statistischen Daten den Gesundheits-Index für die 81 größten deutschen Städte ermittelte (Gewinner: Ulm), kommen jetzt die Bürger selbst zu Wort - im Rahmen einer großen Umfrage.

17 000 Fragebögen hat HEALTHY LIVING gemeinsam mit der Krankenkasse DAK ausgewertet. Die Ergebnisse geben detailliert Aufschluss über die gefühlte Lebensqualität der Menschen zwischen Flensburg und Füssen.

Bestnoten gab es erneut für den süddeutschen Raum, aber auch für Hamburg, Hannover und Osnabrück. Die Verlierer der Studie sind Ostdeutschland und weite Regionen Nordrhein-Westfalens. Damit bestätigt das Urteil der Bürger weitgehend die Befunde aus der statistischen Auswertung.

Die auffälligsten Ergebnisse im einzelnen: Am zufriedensten sind die Menschen in der Region Kempten / Kaufbeuren / Memmingen (Postleitzahl 87), gefolgt von Münchener Umland / Fürstenfeldbruck / Starnberg / Garmisch-Partenkirchen (PLZ 82) auf Platz 2 sowie Villingen-Schwenningen / Konstanz / Tuttlingen / Rottweil (PLZ 78) auf Platz 3. Höchstplatzierte nicht-süddeutsche Region ist Osnabrück / Ibbenbüren / Diepholz / Cloppenburg (PLZ 49) auf Rang 14. Auf den letzten drei Plätzen der Umfrage landen Bautzen / Görlitz / Hoyerswerda / Zittau (Platz 92, PLZ 02), Frankfurt an der Oder / Eisenhüttenstadt / Fürstenwalde / Königs Wusterhausen (Platz 93, PLZ

15) sowie - als Schlusslicht - Halle (Saale) / Dessau / Quedlinburg / Zeitz (Platz 94, PLZ 06).

Kritik äußern die Befragten insbesondere an den Zuständen in vielen Arztpraxen: 65 Prozent der Menschen wünschen sich kürzere Wartezeiten. Und beinah jeder Zweite (45%) ist unzufrieden mit der Qualität der Beratung beim Arzt. Große Defizite auch beim Thema Alternativ-Medizin: Nur 19 Prozent sind zufrieden mit dem Angebot an Naturheilverfahren wie Akupunktur, Kneipp oder Yoga.

Insgesamt stellten HEALTHY LIVING und die DAK den 17 000 Teilnehmern der Untersuchung zehn gesundheitsbezogene Fragen, die nach dem Schulnotensystem ("sehr gut" bis "ungenügend") beantwortet wurden, darunter "Gibt es in Ihrer Region genügend Ärzte und Kliniken?", "Stimmt das Angebot an gesunden Lebensmitteln?", "Wie gut ist die Versorgung mit Alternativ-Medizin?" und "Wie bewerten Sie das Angebot an Sport- und Erholungsmöglichkeiten?" - Trotz aller Benotungsunterschiede bewerten übrigens 60 Prozent der Befragten die Gesundheitsversorgung in Deutschland insgesamt mit sehr gut bis gut.

Andrea Munz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.guj.de

Weitere Berichte zu: Alternativ-Medizin DAK Gesundheitsversorgung PLZ

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise