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Kalorienfalle: Nicht zu häufig außer Haus essen

22.08.2007
Menschen, die regelmäßig auswärts in der Kantine oder im Restaurant essen, nehmen im Allgemeinen mehr Kalorien zu sich und bewegen sich weniger. Das lassen die Ergebnisse einer Untersuchung im Rahmen der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) - Studie vermuten.

Knapp 35 000 Probanden aus zehn europäischen Ländern machten Angaben, welche Lebensmittel und Getränke sie an welchem Ort in den 24 Stunden vor dem Interview konsumiert hatten.

Auch die Lebensgewohnheiten der Teilnehmer im Alter von 35 bis 74 Jahren wurden protokolliert. Die Wissenschaftler berechneten anhand dieser Daten, wie viel Kilokalorien insgesamt und ausschließlich durch den Außer-Haus-Verzehr an diesem Tag aufgenommen wurden.

Das Resultat: Kaffee, Tee und andere Getränke sowie Süßigkeiten wie Eiskrem oder Kuchen werden besonders gerne auswärts konsumiert. Männer nehmen im Allgemeinen einen größeren Teil der gesamten Kalorienmenge etwa im Schnellimbiss oder in der Cafeteria auf als Frauen.

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Auch im Ländervergleich zeigten sich deutliche Unterschiede. So scheinen auswärtige Mahlzeiten in Skandinavien eine höhere Bedeutung zu haben. Spitzenreiter sind die Dänen, bei denen 28 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien auf den Außer-Haus-Verzehr zurückzuführen sind.

In Deutschland sind es bei den Frauen 19 Prozent, bei den Männern 23 Prozent. Im Mittelmeerraum hingegen haben Mahlzeiten außerhalb der eigenen vier Wände einen nur geringen Stellenwert. In Spanien und Griechenland beispielsweise stammten bei den weiblichen Probanden nur 13 Prozent der täglichen Kalorienmenge von auswärts.

Obwohl sich die Angaben lediglich auf einen Tag beziehen, würden sie die allgemeinen Muster des Außer-Haus-Verzehrs gut widerspiegeln, erklären die Forscher. Dennoch sind weitere Studien notwendig, um die Ergebnisse zu untermauern.

Die Autoren möchten die Verbraucher ermutigen, auch in der Gaststätte eine gesunde Auswahl an Speisen zu treffen und auf eine angemessene Portionsgröße zu achten. Wie wäre es also etwa mit Gerichten mit wenig magerem Fleisch und reichlich Obst und Gemüse.

Heike Kreutz | aid infodienst
Weitere Informationen:
http://www.aid.de

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